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Für Schweizer Familien in Not Roger und Mirka Federer spenden 1 Million Franken

Der Tennisstar und seine Frau zeigen sich in der Corona-Krise solidarisch und hoffen, dass andere ihrem Beispiel folgen.

Am Mittwochmittag gab Federer die Spende über seine sozialen Kanäle bekannt: «Mirka und ich haben beschlossen, persönlich eine Million Franken für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz zu spenden.»

Das Paar schrieb zudem, ihr Beitrag sei «nur ein Anfang» und hofft, dass sich «andere anschliessen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen». In diesen herausfordernden Zeiten solle niemand zurückgelassen werden, so Federer.

Die Spende geht an den vom Verein Winterhilfe neu eingerichteten «Fonds für Familien in Not». Das präzisierte Federer in einem zweiten Post wenige Stunden später.

Der Verein Winterhilfe unterstützt mit diesem Fonds Working-Poor-Familien, die in der aktuellen Corona-Krise existenzielle Einkommensverluste erleiden. An diese Familien will der Verein ab sofort Einkaufsgutscheine abgeben, die Kosten für die Notfall-Kinderbetreuung übernehmen oder weitere Unterstützung leisten.

Federer lässt Worten Taten folgen

Federer folgt mit seiner Spende anderen Sportgrössen, die sich in der Corona-Krise bereits spendabel gezeigt haben. Die Fussballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo spendeten beispielsweise beide bereits 7-stellige Beträge an Krankenhäuser.

Am letzten Freitag hatte sich Federer erstmals im Rahmen der Corona-Krise geäussert. Er folgte auf Instagram der Challenge von Bundesrat Alain Berset. «Wir müssen das seriös nehmen, unglaublich seriös. Wir müssen dieses Virus bekämpfen, und es ist momentan wichtiger denn je, dass wir uns alle gegenseitig helfen», sagte Federer auf Instagram. Nun setzt er diesen Aufruf persönlich in Form einer Spende um.

Video
Schweizer Sport-Grössen folgen Bersets Aufruf
Aus Sport-Clip vom 21.03.2020.
abspielen

Radio SRF 3, 14:25 Uhr, 25.03.2020; cmu

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23 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Danke vielmals den Sportgrössen, dass sie die unvernünftigen Leute, die den Schweregrad des Virus noch nicht gecheckt haben, auf aufstellerische Art auf die dringlichen Hygienemassnahmen aufmerksam machen und so dem Virus den Kampf ansagen helfen. Und vielen Dank den edlen Spendern wie Roger Federer, CH Nati etc. Wenn wir alle dem Bundesrat folgen, werden wir als Sieger/innen gegen die Corona hervorgehen. Alles Gute und - Pfötli wäschä!
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Schön dass er was spendet ob 1 oder 2 Mio ist doch egal. Wenn jeder Einwphner der CH 40 Franken spendet haben wir scon msl 360 MIO dann noch jeder der mehr als 250t verdient 5 % die mit 1 Mio 10% da kommt was zusammen.
    Sprecht über eure Spenden und es finden sich Nachahmer.
    Deshalb Lob an Federer. DANKE
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  • Kommentar von Robert Di Nero  (Robert Di Nero)
    Ich finde es Lobenswert, wenn Prominente (hoffentlich nicht nur aus dem Sport) etwas von Ihrem Vermögen an die weitergibt, die dies überhaupt ermöglicht haben - DANKE ROGER.

    Seid einfach dankbar das Einer voran geht und lasst doch die Kritik!!!
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