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Zusammenfassung Federer - Berrettini
Aus sportaktuell vom 13.11.2019.
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7:6, 6:3 über Berrettini Federer wieder in der Spur

Es war mehr als eine Pflichtaufgabe, die Roger Federer (ATP 3) bei seinem zweiten Auftritt in der Londoner O2-Arena zu bewältigen hatte. Denn so einfach wie im bisher einzigen Duell der beiden in Wimbledon machte es Matteo Berrettini (ATP 8) dem Favoriten diesmal nicht. Damals hatte der Italiener in 74 Minuten nur gerade 5 Games gewonnen.

Erst bei 6:5 im 1. Satz kam Federer zu seiner ersten Breakchance, die sein 15 Jahre jüngerer Gegner indes abwehrte. Das Tiebreak geriet dann zur Machtdemonstration des sechsfachen Finals-Siegers, wobei Berrettini unter anderem mit einem Doppelfehler zum 5:2 mithalf.

Berrettini verpasst Comeback im 2. Satz

Spätestens ab diesem Zeitpunkt schaute Federer nicht mehr zurück. Ein Break zu Null zum Auftakt des 2. Durchgangs ebnete den Weg zum letztlich doch ungefährdeten Sieg.

Die letzte Chance, doch noch ins Spiel zu finden, verpasste Berrettini bei 4:3, als er den ansonsten stark servierenden Federer in Bedrängnis brachte. Insgesamt 3 Breakchancen liess der 23-Jährige aber ungenutzt. Stattdessen nahm Federer seinerseits wenig später eine Break-Abkürzung und beendete die Partie nach 1:18 Stunden.

Roger Federer
Legende: Aufschlagsstark Roger Federer. Getty Images

Der Auftrag ist klar

Mit der Reaktion auf die Auftaktniederlage am Sonntag gegen Dominic Thiem bleiben auch die Chancen des 38-Jährigen auf seine 16. Halbfinalteilnahme intakt.

Weil der Österreicher auch gegen Novak Djokovic einen Sieg folgen liess, ist die Ausgangslage in der Gruppe «Björn Borg» eindeutig. Nur der Sieger im Schlagerspiel Federer vs. Novak Djokovic bleibt am Saisonend-Turnier im Rennen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.11.2019, 15.00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Nur so am Rande ein kleiner Einschub zur momentan virulenten Gender-Diskussion in Sachen Sport und "gerechte" Entlöhnung: Das Preisgeld für den Gewinner der ATP-Finals in London der Herren (2`200`000 Euro) ist rund halb so hoch wie das diesjährige Preisgeld für die Gewinnerin Barty der WTA-Finals (3`900`000 Euro). Letztere bei halb leerem Stadion.
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Die Nagelprobe wird wohl der Match gegen Djokovic. Traue es ihm durchaus zu, gegen die "Grossen" sein bestes Tennis auszupacken. Aber ohnehin, man vergisst schnell, dass es eigentlich schon eine Sensation ist, dass man mit 38 Jahren noch Matches an den ATP-Finals gewinnt. Er hätte es in sich, das Ding zu gewinnen. Er hat gezeigt, dass er alle Anwesenden schlagen kann. Die Frage ist einfach, ob er es jetzt à Point auf den Platz bringt. Hoffentlich hat er den nötigen Hunger u. Ehrgeiz parat.
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  • Kommentar von Miguel Garcia Lopez  (halloo)
    Nach diesem Spiel kommen bei mir 2 Gedanken auf. 1. wie bitteschön hat sich Berrettini für die Atp Finals qualifiziert?! Rückhand nicht existent, Return genauso furchtbar wie die Volleys.2. Mit Zverev oder Tsitsipas in der Gruppe statt Berrettini, wäre das Turnier für Federer bereits vorbei. Diese Leistung reicht auch gegen Novak nirgends hin. Aber gut er hat ja noch ein Möglichkeit und vielleicht überrascht er uns alle.
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    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Allgemeine Form nicht gleich Punkt-Leistung, genau wie Wetter nicht gleich Klima. Das könnte man sich bei Nadal auch fragen, er hat ebenfalls ziemlich schlecht gespielt. Ausserdem können Sie das nicht wissen, da Tsitsipas Federer sehr gut liegt als Gegner, Thiem eher weniger. Das ist einfach eine aus der Luft gegriffene Behauptung, da jeder Match immer eine Eigendynamik entwickelt, je nach Tagesform und Gegner. Aber mit Djokovic gebe ich Ihnen Recht, das wird die Nagelprobe für Federer.
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    2. Antwort von Egon Egici  (egiciegon)
      Darauf gibt es eine einfache Antwort: er hat am 8-meisten Punkte geholt seit dem 1. Januar. Und zwar v.a. dank seines Aufschlags und der brutalen Vorhand.

      Und falls sie es noch nicht gemerkt haben: ob ein gewisser Schlag ihnen oder sogenannten Experten gefällt, gibt im Tennis keine Punkte.
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