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Keine Reform in der Formel 1 Plan des «Reverse Grid» ist gescheitert

Gemäss Medienberichten wird es in der Formel 1 kein neues Qualifying-Format geben. Das notwendige einstimmige Votum wurde verfehlt.

Formel-1-Bolide.
Legende: Keine Qualifikationsrennen Die Teams stimmten gegen eine Reform. Reuters

Noch im Rahmen des GP von Japan in Suzuka am vergangenen Wochenende war die Idee des «Reverse Grid» heiss diskutiert worden. Die Idee war, im kommenden Jahr bei 3 der 22 Grand Prix Qualifikationsrennen durchzuführen. Die Startaufstellung dafür hätte sich aus dem WM-Stand ergeben – nur in «Reverse Grid», also in umgekehrter Reihenfolge.

Doch gemäss Medienberichten wurde diese Idee nun bereits wieder begraben. Denn bei einem Treffen der Formel-1-Chefs, des Weltverbands FIA und den Teamverantwortlichen in Paris bekam der Vorschlag von Formel-1-Vorstandsmitglied Ross Brawn nicht das notwendige einstimmige Votum.

Teams legen ihr Veto ein

Die Teams seien dagegen gewesen, schrieb autobild.de nach dem Meeting. Auf neue Regeln, die ab der Saison 2021 gelten sollten, konnten sich die Vertreter dem Bericht zufolge auch nicht einigen.

Video
Vor einer Woche: Stäuble und Zehnder über das «Reverse Grid»
Aus Sport-Clip vom 11.10.2019.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Dobmann  (Dobi)
    Das gibt's einfach nicht.
    Das ist der einzige Sport, bei dem die Spielregeln die Teams machen.
    Das kann nicht wahr sein!!!!!
    Wenn das der Fussballweltverband oder der Eishockeyweltverband machen würde,
    Das Chaos währe perfekt
    Das gebe ein riesen Puff
    Die F1 wirt zur Lachnummer.
    Die Reichen Teams bestimmen und die FIA ist zum Spielball der Werkstram geworden
    Einfach traurig
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    1. Antwort von Karl Müller  (KaMü)
      Dobi: Die Welt der Autorennen ist offensichtlich von Geld regiert, und das nicht zu knapp. Logischerweise werden die Hauptdarsteller bestimmen oder sich abwenden. Wenigstens wird hier mit offenen Karten gespielt. In vielen Sportarten (z.B. Fussball) gibt es sogenannte unabhängige Gremien. Wer's glaubt wird selig (oder ist ein Dummk...).
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    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @Michael Dobmann Irrtum! Im Fussball ist's genau so. Die grossen Vereine (Real, Bayern usw) bestimmen nicht nur Modus und Prämienzahlungen der internationalen Bewerbe, sie erpressen die Verbände mit denselben Drohungen eigene Bewerbe ein zu richten! Die Sportverbände sollten in jeder Sportart völlig unabhängig sein und die Möglichkeit haben sportliche Interessen höher zu gewichten als den Mammon. Aber das dürfte bis auf weiteres ein Wunschtraum bleiben. Übrigens funktioniert die Politik genauso!
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  • Kommentar von Junior Cruz  (Junior Cruz)
    Immer wieder sind Reformen ein Thema. Sollte Hamilton in Mexiko gewinnen und Bottas ausfallen, also nicht in die Punkte kommen, wird Hamilton schon in Mexiko zum 6x Weltmeister!
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    1. Antwort von Karl Müller  (KaMü)
      Na und...?
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    2. Antwort von Silvio Spescha  (Silla)
      Junior, was ist Ihr Problem? Falls Sie es nocht mitbekommen haben; der F1 Fahrer der am Schluss der Saison am meisten Punkte hat, wird Weltmeister.
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    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @Junior Cruz - Bottas braucht nicht aus zu fallen. Bei "Hammertime" muss er 4. werden um noch eine Kaffeesatzleser-Chance zu haben. Dankschreiben hierfür gehen aber auch an Ferrari, welche Zeit und Energie mit Status-Gesülze der Fahrer verschwendet, und sich so selber die Saison zerstört haben. Hätten die sich auf's Wesentliche konzentriert wären sie noch im Titelrennen, Das Auto ist allemal "gut genug". Würde der Comendatore noch leben.....
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