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Das Instagram-Live-Interview mit Steve Guerdat
Aus Sport-Clip vom 22.05.2020.
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Springreiter im Insta-Live Guerdat: «Das Geld sollte im Sport nicht die Motivation sein»

Springreiter Steve Guerdat äussert sich im Instagram-Interview mit SRF zur Corona-Krise und fordert mehr mediale Beachtung für den Reitsport.

Im Gegensatz zu vielen anderen Profisportlern veränderte die Corona-Pandemie bei Steve Guerdat nichts an seinen Trainingsbedingungen. Die aktuelle Weltnummer 1 im Springreiten konnte mit seinen Pferden auf dem eigenen Hof zuhause normal weiter trainieren.

Wir vergessen oft, wie viel Glück wir hier, besonders in der Schweiz, haben.
Autor: Steve Guerdat

Der 37-Jährige äusserte sich im Insta-Live mit SRF kritisch dazu, dass viele Menschen zurzeit über ihre Probleme klagen: «Wir vergessen oft, wie viel Glück wir hier, besonders in der Schweiz, haben.» Guerdat betrachtet die aktuelle Krise als Lektion für die Gesellschaft und hofft, dass Solidarität gegenüber Menschen in Not auch in Zukunft vermehrt vorgelebt wird.

Guerdat
Legende: Der Spass steht für ihn beim Reiten im Vordergrund Steve Guerdat. Keystone

Kritik am Geldfokus

Guerdat ist der Auffassung, dass sein Sport von vielen Menschen unterschätzt wird und wünscht sich mehr Beachtung für das Reiten in den Medien. Den Springreiter stört es zudem, dass bei vielen Spitzenathleten das Geld die Hauptmotivation geworden sei: «Sport soll ein Hobby, ein Spiel mit Spass sein. Doch es geht leider immer mehr nur um Preisgelder und um bessere Verträge.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Danke für das tolle Interview mit Steve Guerdat.
    Steve Guerdat ist/war für mich immer ein grossartiger Mensch, der seine Pferde nur seriös behandelt. Das hat er auch wieder im Interview gezeigt.
    Es gibt viele schlechte Beispiele im Spring-/Dressur- und allgemein im Pferdesport. Leider ist das so. Doch Steve Guerdat war/ist immer ein Vorbild, was ein Pferd leisten kann und will mit dem richtigen Training und Umgang wie bei Steve Guerdat.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Eine Sportart, welche die Reiter in den Mittelpunkt stellt, wobei die Hauptakteure natürlich die "Pferde" sind. Was wären die SpringreiterInnen ohne Pferde? Die Pferde hingegen, könnten sehr gut ohne Spring- ReiterInnen auskommen. Normalerweise umgeht ein Pferd ein Hindernis. Der "Spring-Sport" mit Pferden, ist daher absolut "keine natürliche" und freudvolle "Sportart" von Pferden! Zudem werden die Gelenke der Tiere massiv belastet, da ja auch noch ein "Mensch" auf dem Rücken sitzt...
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    1. Antwort von Samuel Suter  (Urser)
      Und sie müssen den ganzen Tag in einer kleinen Box verbringen
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    2. Antwort von Manuela Zwald  (Francis2020)
      Springpferde genauso wie Dressur- und Rennpferde sind hochgezüchtete Athleten und keine freilebenden Mustangs. Deren Verhalten miteinander zu vergleichen ist in etwa so wie wenn wir unser Verhalten mit dem von Ureinwohnern am Amazonas vergleichen würden... Und ob sie es glauben oder nicht, viele Pferde haben Spass am Springen! Und entwickeln auch Ehrgeiz! Oder glauben sie, sie können ein Pferd zwingen einen Oxer zu springen?
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    3. Antwort von Kim Hansson  (Freddy Tobler)
      @mz: Stacheldraht unter die "Schohner!!!" am Schienbein des Pferdes zu befestigen damit es lehrnt "Freude" am Springen zu entwickeln sagt alles! Wir Menschen haben den Bezug zur Natur verloren (was auch nicht gut ist), aber die Tiere verlieren nicht den Bezug, er wird ihnen entrissen. Wer das emphatische Tier Pferd wirklich liebt schindet es nicht für den Spitzensport. Rennhunde auf Anabolika sind ein treffender Vergleich der zeigt wie sich der Mensch erlaubt Tiere ins übernatürliche zu treiben.
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