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Legende: Video Zusammenfassung 14. Etappe abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
Aus sportaktuell vom 20.07.2019.
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Pinot siegt vor Alaphilippe Franzosen jubeln auch auf dem Tourmalet

  • Thibaut Pinot sichert sich auf dem Col du Tourmalet einen Prestige-Sieg. Er gewinnt die 14. Etappe vor Landsmann Julian Alaphilippe.
  • Geraint Thomas verliert kurz vor Schluss den Anschluss und hat neu 2:02 Minuten Rückstand auf Leader Alaphilippe.
  • Nairo Quintana muss 10 km vor dem Ziel abreissen lassen und seine Ambitionen auf einen Podestplatz wohl begraben.

In der 19 Kilometer langen Schlusssteigung zum sagenumwobenen Col du Tourmalet (2115 Meter) fiel die Entscheidung wie erwartet erst kurz vor dem Ziel.

Das Verdikt war ganz im Sinne der vielen Zuschauer am Strassenrand: Ein kleines Grüppchen um Leader Julian Alaphilippe war vom Feld übrig geblieben, als Vorjahressieger Geraint Thomas einen Kilometer vor Schluss nicht mehr folgen konnte.

Pinot und Alaphilippe mit französischem Doppelsieg

An der Spitze brachte Thibaut Pinot entscheidende Meter zwischen sich und die restlichen Tourfavoriten. Der Groupama-Fahrer siegte 6 Sekunden vor seinem französischen Landsmann Alaphilippe, dessen Vorsprung auf Thomas neu 2:02 Minuten beträgt.

Dritter wurde der Holländer Steven Kruijswijk. Er verdrängt damit Enric Mas vom 3. Platz der Gesamtwertung.

Legende: Video Pinots Sprint zum Sieg auf dem Tourmalet abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 20.07.2019.

Quintana verliert den Anschluss

Das Team Movistar hatte zu Beginn der Steigung bei der Verfolgung des vorausfahrenden Franzosen Elie Gesbert die Initiative übernommen.

Die Taktik ging indes nicht auf: Leader Nairo Quintana wurde das angeschlagene Tempo 10 km vor dem Ziel zu hoch. Er verlor letztlich 3:18 Minuten auf Alaphilippe. Mit insgesamt über 7 Minuten Rückstand ist er nur noch Gesamt-14.

Die weiteren Geschlagenen

Neben Lokalmatador Romain Bardet, der erneut viel Zeit auf die Besten einbüsste, lief es auch den Yates-Brüdern nicht nach Wunsch. Die britischen Zwillinge verloren am zweitletzten Berg erstmals den Anschluss. Adam Yates, dessen Rückstand auf Alaphilippe vor der Etappe nur knapp 4 Minuten betragen hatte, verliert damit die Top 10 aus den Augen.

Legende: Video Adam Yates verliert den Anschluss abspielen. Laufzeit 00:18 Minuten.
Aus sportlive vom 20.07.2019.

So geht es weiter

Die 15. Etappe ist erneut etwas für die Bergfahrer: Sie führt am Sonntag von Limoux über 185 km nach Foix Prat d'Albis. Der Zielort befindet sich nach einem Anstieg der 1. Kategorie auf 1200 Metern Höhe. Mit dem Port de Lers und der Mur de Péguère sind zwei weitere anspruchsvolle Bergpreise zu bewältigen.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 20.07.2019, 15:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Hartes Rennen heute. Es offenbarte auch, warum Thomas gestern nicht gewann. Die Form ist wohl nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Für Bernal hoffe ich, dass man den Jungen nicht zu sehr verheizt. Quintana, Bardet und die Yates-Twins war nur die Schatten ihrer selbst. Und eben: Buchmann und ein Podestplatz in Paris... die Wette halte ich noch immer, denn die Alpen kommen ja noch. Nebst all den Kletterern hat auch Sagan heute wieder mal ein supercooles Rennen geliefert.
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  • Kommentar von Yves Covi  (Yves Covi)
    Tour de Farce - da gings ja zu Lance Armstrongs Zeiten noch richtig „sauber“ zu und her. Heute dominiert ein Alaphilippe nicht nur die Sprints bei Klassikern gegen Sagan & Co. (MSR) oder haut die besten Zeitfahrer mal weg. Nein er hängt auch in den Bergen alle Spezialisten ab...und wenn sie nicht gestorben sind leben sie noch heute weiter! Ein Schelm wer....
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    1. Antwort von Hans Haas  (Doc Hollywood)
      Meine Rede
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    2. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Da habe ich einen Lance Armstrong aber anders in Erinnerung, Der deklassierte seine Gegner im Zeitfahren und hängte sie am Berg um Minuten ab. Alaphilippe hat heute einfach mitgehalten. Ich kann mich für ihn nicht verbürgen, aber der Vergleich ist nicht angebracht.
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    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Haas & Covi: Schlage erneut vor, dass Sie an den Hallwilersee fahren und dort den Kaiman suchen. Das kann in einem frustrierten Leben für gute Abwechslung sorgen.
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    4. Antwort von Stefan Ragaz  (Dieter Tamm)
      Alaphilippes Ähnlichkeit mit Einstein-Moderator Tobias Müller ist zu offensichtlich, als dass es Zufall sein könnte. Wenn hier etwas faul ist, dann ist es die fragwürdige Tatsache, dass die SRG mit Gebührengeldern einen Moderator ins Rennen schickt, der offensichtlich mit eingebautem Motor unterwegs ist...
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    5. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Das Dopinggeheule ist unerträglich. Covi und Haas, wenn ihr keine Ahnung von Radsport habt, dann schaut nicht und erspart uns die dummen Vergleiche mit dem US Amerikaner, dessen Name ich nie mehr schreiben oder aussprechen werde.
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