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Häcki vergibt ausgezeichnete Ausgangslage und wird Sechste
Aus Sport-Clip vom 05.12.2019.
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Biathlon-Weltcup in Östersund Häcki vergibt ersten Podestplatz im letzten Schiessen

Lena Häcki liegt im Einzelrennen über 15 km lange in Führung, fällt nach 3 Schiessfehlern aber noch auf Rang 6 zurück.

Nach dem dritten von vier Schiessen durfte die Schweiz mit dem ersten Weltcupsieg im Biathlon seit 6 Jahren liebäugeln. Mit 15 Treffern aus 15 Schüssen lag Lena Häcki in Östersund im Rennen über 15 km in Führung und zeigte auch in der Loipe eine äusserst starke Leistung. Doch dann kam aus Sicht der 24-jährigen Engelbergerin das verflixte vierte Schiessen:

  • Auch die Schüsse 16 und 17 von Häcki sitzen.
  • Im 18. Anlauf kommt der erste Fehler.
  • Die Sicherheit ist wie weggeblasen. Häcki verschiesst auch ihre letzten beiden Versuche.
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Das letzte Schiessen von Lena Häcki
Aus sportlive vom 05.12.2019.
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Der dritte Fehlschuss ist in der Endabrechnung besonders ärgerlich. Er sollte Häcki schliesslich ihren ersten Podestplatz im Weltcup kosten. Am Ende wurde die Schweizerin Sechste. Mit zwei Schiessfehlern hätten Häcki nur 5 Sekunden auf den Sieg gefehlt, entsprechend deutlich wäre ihr Vorsprung bei nur einem Fehler ausgefallen.

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Häcki: «Habe ein weinendes und ein lachendes Auge»
Aus Sport-Clip vom 05.12.2019.
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Auch Selina Gasparin in den Punkten

Somit bleibt Selina Gasparin die bisher letzte Schweizerin, die ein Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnte. Die 35-Jährige triumphierte im Dezember 2013 zweimal innert 8 Tagen im Sprint.

Selina Gasparin war neben Häcki die zweite Swiss-Ski-Athletin, die in Östersund in die Punkteränge lief. Die älteste des Gasparin-Trios wurde 22. Ihre Schwestern Elisa und Aita Gasparin verpassten mit den Rängen 43 respektive 47 die Weltcup-Punkte.

Nächster Erfolg für Frankreich

Der Sieg ging wie schon bei den Männern am Mittwoch (Martin Fourcade) nach Frankreich. Justine Braisaz sicherte sich mit einem Vorsprung von 11,1 Sekunden ihren zweiten Weltcupsieg der Karriere. Komplettiert wurde das Podest durch die Ukrainerin Julija Dschyma und Braisaz' Landsfrau Julia Simon.

Sendebezug: srf.ch/sport, Webonly-Livestream, 05.12.2019, 16:20 Uhr

mlo

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2 Kommentare

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