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Sommer: «Wir freuen uns riesig»
Aus sportlive vom 18.11.2019.
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Stimmen zur geschafften Quali «Es war kein Spaziergang»

Spieler und Trainer der Nati zeigten sich nach dem 6:1-Kantersieg in Gibraltar auch selbstkritisch, vor allem aber erleichtert.

Goalie Yann Sommer brachte es nach dem 6:1-Kantersieg der Schweiz beim Fussballzwerg Gibraltar auf den Punkt: «Diese Qualifikation war kein Spaziergang». In der Tat war es eine teils steinige Reise, welche die Schweizer im kommenden Sommer nun definitiv an die EURO 2020 führt.

Nicht gefeit vor Dämpfern

Der erste Rückschlag liess nicht lange auf sich warten: «Es ist sicher nicht alltäglich, dass man eine 3:0-Führung aus der Hand gibt», sagte Granit Xhaka in Bezug auf das Dänemark-Spiel in Basel. Über die gesamte Quali hinaus gesehen habe es viele Sachen gegeben, welche nicht gepasst hätten, meinte der Mittelfeldregisseur weiter.

Nur um kurz darauf klarzustellen: «Das macht diese Qualifikation umso spezieller. Wir hatten einige gute Spiele, doch die Ergebnisse stimmten nicht immer. Vielleicht haben wir genau das gebraucht.»

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Xhaka: «Es war nicht immer einfach. Das macht es nun umso spezieller»»
Aus Sport-Clip vom 18.11.2019.
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Auch Trainer Vladimir Petkovic mass dem gelösten EM-Ticket grosse Bedeutung bei: «Wir dürfen sehr zufrieden sein. Für die Schweiz ist es ein grosser Schritt, sich so oft mit den besten Fussballnationen duellieren zu können. Das müssen wir schätzen.» Der Tessiner weiss auch schon, wie er die 4. Endrunden-Teilnahme während seiner Amtszeit feiern wird: «Zusammen mit der Mannschaft bei einem Glas Wein», so Petkovic.

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Petkovic: «Müssen es schätzen, dass wir so oft an den grossen Turnieren dabei sind»
Aus sportlive vom 18.11.2019.
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Itten und Vargas: Träumen ja, mehr noch nicht

Zu den Gewinnern des Quali-Endspurts gehören mit Sicherheit Cedric Itten und Ruben Vargas. Als Ersatz für Josip Drmic nachgerückt, schlug Itten in der Nati sogleich ein. 3 Tore in 2 Spielen sprechen für sich. Dennoch will der Stürmer des FC St. Gallen sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, was seine erstmalige EM-Teilnahme angeht: «Wir freuen uns jetzt erstmal, dass wir Gruppenerster wurden. Es gilt, den Moment zu geniessen.»

Ähnlich klingt es bei Ruben Vargas. Der Bundesliga-Söldner hat mit der U21 ebenfalls noch grosse Ziele. Dennoch liebäugelt der Luzerner auch mit der EM bei den «Grossen»: «Ich hoffe natürlich, dass ich dann dabei bin.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.2019, 20:10 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Es war von Anfang an ein geknorze, das gut geendet hat. Es zeigt aber auch das gute Mannschaften hat immer am Schluss das Glück auf ihrer Seite haben. In einem Jahr fragt niemand mehr wie man sich Qualifiziert hat, Ich hoffe das Petkovic bleibt, trotz etwelchen Schwächen im Kommunikativen Bereich, ist und bleibt er der erfolgreichste Trainer aller Zeiten.
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Gratulation an die nati. Die Aussage von Herrn Rufer, das shaqiri zurück in die nati kommen muss, sich aber den platz erkämpfen muss, bin ich nicht gleicher Meinung. Die nati hat ohne ihn das erreicht und für mich nicht zwingend ist, das shaqiri in der nati. Für mich persönlich ist shaqiri in einigen Situationen zu egoistisch. Nicht er allein entscheidet ein Spiel sondern immer noch 11 Fussballer. die Varianten, welche petkovic gehabt hatte waren gut.
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    1. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Sie haben von der Aussage von Sascha Rufer offenbar nur das verstanden was sie verstehen wollten... Einen Grund um wieder einen sinnlosen Nörgel-Kommentar gegen Shaqiri schreiben zu können.
      Wie Sie Herrn Rufer sehr schön zitieren:"... aber er muss sich seinen Platz erkämpfen beschreibt ja genau das Gegenteil von dem was Sie schreiben. Wenn Shaqiri alleine wichtig und gut genug wäre um die Nati im Alleingang zu qualifizieren, dann müsste er sich seinen Platz wohl kaum erkämpfen...
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    2. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Von daher ist Herr Rufers Aussage doch sehr akkurat: Wenn Shaqiri sich von seinen Verletzungen und seinem Tief bei Liverpool rehabilitieren kann und sich wieder zu einem Leader im Schweizer Sturm entwickelt und dadurch der Nati zum Erfolg verhilft, dann ist der "Magic Cube" auf jeden Fall mehr als Willkommen in der Nati. Sollte dies nicht zutreffen, ja dann hat Petkovic bestimmt auch ohne ihn einen sehr potenten Kader und eine grosse Auswahl an guten Spielern...
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  • Kommentar von Susanne Fitz  (sportfanin)
    Gratulation an die Mannschaft. Aber auch einmal ein dickes Lob an Jeff Baltermia, ich schätze seinen respektvollen und wertschätzenden Interviewstil sehr! Sehr sympathisch, danke.
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    1. Antwort von Peter Frei  (Piotr)
      Absolut Ihrer Meinung! Einer der dünn gesäten Interviewer, der mit intelligenten Fragen versucht ebensolche Antworten zu bekommen. Dass das dann trotzdem nicht immer klappt, liegt bestimmt nicht an ihm,
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