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Huggel verteidigt Nati-Trainer Petkovic
Aus Sport-Clip vom 19.11.2019.
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Presse fordert seinen Kopf Die umstrittene Personalie Petkovic

Trotz einer weiteren erfolgreichen Qualifikation stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit Nati-Trainer Vladimir Petkovic?

«Das schauen wir dann. Gehen wir Schritt für Schritt!» So kommentierte Vladimir Petkovic nach dem Abschlusssieg gegen Gibraltar in der EM-Qualifikation die Frage nach seiner Zukunft.

Petkovic ist der erste Schweizer Nationaltrainer, der die SFV-Auswahl drei Mal erfolgreich durch eine Qualifikation geführt hat. Gemessen an den gewonnenen Punkten ist er der erfolgreichste SFV-Coach der Geschichte. Trotzdem: Ob der im nächsten Sommer auslaufende Vertrag des 56-Jährigen verlängert wird, ist nicht sicher.

Medien stehen Petkovic kritisch gegenüber

Während sich Petkovic selber und der Verband bedeckt halten, rauscht es im Schweizer Blätterwald: Einige grosse Zeitungen fordern die Absetzung des Nationaltrainers nach der EM.

Die Zeit für eine Trennung nach 6 Jahren ist für alle Parteien die beste Lösung. Zu viel hat im kommunikativen Desaster geendet.
Autor: Blick
Das Nationalteam ist mehr als Lieferant von Ergebnissen. Deshalb ist es Zeit für Veränderungen. Sie müssen bei Petkovic beginnen.
Autor: NZZ
Petkovic mag auf dem Trainingsplatz stark sein, daneben ist er es nicht.
Autor: Tages-Anzeiger

Huggel gibt Rückendeckung

Anders sieht es SRF-Experte Benjamin Huggel. Für den 41-fachen Schweizer Internationalen war nach dem Gibraltar-Spiel klar: «Ich sehe keinen Grund, wieso man mit ihm nicht verlängern sollte. Er erreicht die Ziele, er hat den Rückhalt der Spieler.»

Zudem sei der Zeitpunkt für eine Absetzung nicht gut: «Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es keinen Sinn macht, einen erfolgreichen Trainer auszutauschen – weil man das nicht wirklich erklären kann.»

Petkovic nimmt in einem Monat Stellung

Allerdings sieht auch Huggel noch Potenzial bei Petkovic: «Seine repräsentativen Aufgaben erfüllt er noch nicht so gut. In diese Rolle muss er noch besser hineinwachsen.»

Am 13. Dezember will sich Petkovic ausführlich zur abgelaufenen Kampagne äussern. Nach der EURO-Auslosung vom 30. November wird dann der Fokus sicherlich auch auf die sportliche Zukunft gerichtet sein. Es ist anzunehmen, dass der SFV und Petkovic dann auch die Zusammenarbeit thematisieren.

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Petkovic: «Müssen es schätzen, dass wir so oft an den grossen Turnieren dabei sind»
Aus sportlive vom 18.11.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.2019, 20:10 Uhr

94 Kommentare

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  • Kommentar von Cyrille Baumann  (Cyrille Baumann)
    Wir haben nun durchwegs Unterstützung für die Schweizer Nati und vor allem Trainer Petkovic erfahren. Nimmt SRF hier keine Stellung? Warum wird der generelle Tenor, der Unterstützung für Nati und Herrn Petkovic nicht aufgenommen und darüber ein Bericht erstattet? Wäre nicht genau das eine ausgeglichene Berichterstattung? Es ist ungeheuerlich, wie die Presse an der Meinung der vielen CH-Fussballfans vorbei informiert. Ein sehr tiefer Graben welcher hier sich hier auftut. Sehr schade und unnötig!
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  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Für mich ist sonnenklar was die Medien hier bezwecken: Mit ihrer Dreckskampagne wollen sie Unruhe ins Team bringen und wenns dann an der EM schiefgeht können sie sich dann auf die Schulter klopfen und sagen: wir habens ja gewusst.Ich hoffe sehr das der SFV, das Team um Petkovic zusammenhalten und dieser hässlichen Schmierenkomödie so schnell wie möglich ein Ende bereiten und den Trainer das Vertrauen aussprechen!!
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  • Kommentar von Christian Melcher  (Mirandella)
    Herr Petkovic hat sehr gute Arbeit geleistet. Die Schweiz hat sich dank Einbindung neuer, motivierter Spieler qualifiziert. Die zeitweise schwachen Leistungen waren vielmehr auf Spieler zurückzuführen, die sich immer wieder überschätzen.
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