Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

71 Spiele nächste Saison? Auf Liverpool wartet ein Mammut-Programm

Auf den FC Liverpool kommt nächste Saison ganz schön was zu: Bis zu 71 Pflichtspiele könnten die «Reds» zu absolvieren haben.

Captain Jordan Henderson und Trainer Jürgen Klopp erwarten eine strenge Saison.
Legende: Mammutprogramm in Anmarsch Captain Jordan Henderson und Trainer Jürgen Klopp erwartet eine strenge Saison. Keystone

Mit dem Erfolg kommt auch die Bürde: Champions-League-Sieger Liverpool tut gut daran, den Blick nach den obligaten Feierlichkeiten bereits bald auf die nächste Saison zu richten. Mit dem Triumph in der Königsklasse kommt ein Mammutprogramm auf die Engländer zu.

Insgesamt 7 Wettbewerbe wird das Team von Jürgen Klopp in der nächsten Saison bestreiten. Bis zu 71 Pflichtspiele könnten damit auf Liverpool zukommen. Folgende Wettbewerbe sind im Plan:

  • Premier League: Die Meisterschaft startet am 10. August. Titelverteidiger ist Manchester City. (-> 38 Spiele)
  • FA Cup: Der «normale» Cup, bei dem sich alle Teams qualifizieren können. Findet erst ab Anfang Januar statt. (->bis zu 9 Spiele)
  • League Cup: Der «etwas kleinere» Cup, bei dem nicht alle Teams startberechtigt sind. Startet im September 2019. (-> bis zu 5 Spiele)
  • Champions League: Der Startschuss zur «Mission Titelverteidigung» fällt am 17. September 2019. (-> bis zu 13 Spiele)
    Falls Liverpool nach der Gruppenphase in die Europa League muss, könnten es gar noch 2 Spiele mehr werden. (-> bis zu 15 Spiele)
  • Uefa Super Cup: Die Affiche zwischen Champions-League-Sieger Liverpool und Europa-League-Gewinner Chelsea. Findet am 14. August 2019 statt. (-> 1 Spiel)
  • Klub-WM: Ein Turnier mit den 6 kontinentalen Meistern der FIFA-Konföderationen und einem Gastgeberteam. Die Klub-WM findet im Dezember 2019 in Katar statt. (-> 2 Spiele)
  • FA Community Shield: Die Begegnung zwischen FA-Cup-Sieger und Premier-League-Meister. Da Manchester City beide Turniere gewann, rutscht der Meisterschafts-Zweite Liverpool nach. Datum: 4. August 2019. (-> 1 Spiel)

Total wären also bis zu 71 Pflichtspiele möglich. Und für die Nationalspieler kommen noch diverse Länderspiele sowie eine mögliche EM-Endrundenteilnahme im Sommer 2020 dazu.

Shaqiri freut's

Eines ist sicher: Liverpool wird sich darauf fokussieren, mit einem möglichst breiten, gesunden Kader in die Kampagne zu starten. Aus Schweizer Sicht heisst das: Xherdan Shaqiri wird höchstwahrscheinlich wieder zu Einsätzen kommen.

Der Basler hatte erst gerade seine Absicht bekräftigt, auch in der nächsten Saison für die «Reds» aufzulaufen. Zuletzt wartete der 27-Jährige oft vergeblich auf Einsätze.

Video
Aus dem Archiv: Liverpool holt sich die Champions League
Aus Sport-Clip vom 02.06.2019.
abspielen

Sendebezug: Sendebezug: SRF 3, Live-Schaltungen, 1.6.2019, 21 Uhr

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Es sind eigentlich 5 Wettbewerbe da FA Com. Shield und Super Cup nur aus 2 bzw. 1 Spiel besteht.
    Aber: Das wird eine verdammt lange Saison werden für LFC. Ich sage mal sie werden maximal 3 der 5 längeren Wettbewerbe gewinnen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Matthias Lienhard  (Matthias Lienhard)
    Also ich könnte mir schlimmeres als beruf vorstellen als alle 4 tage 90min auf dem fussballplatz zu stehen und dafür millionen zu kassieren.
    Denke das werden die armen jungs grad noch so schaffen.
    Stelle mir die zwei grand slam wochen etwas anstrengender vor wo man alle zwei tage 3-5 h auf dem tennisplatz steht.
    Ausserdem gehts den meisten grossclubs so wie liverpool.
    Die klub wm macht da den braten nich feiss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Ich gehe mal davon aus, dass sie noch nie Fussball gespielt haben und keine Vorstellung davon haben, wie anstrengend und hart 90 Minuten Fussball sein können. Dazu die vielen Schmerzen, verursacht durch den ständigen Körperkontakt. Schon bei den B Junioren gehts physisch enorm zur Sache. Tennisprofis sind nun wirklich oft alles andere als austrainiert. Die Technik und die mentalen Voraussetzungen sind beim Tennis wichtiger als die Athletik.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Suat Ulusoy  (SuatU)
      @Martin Gebauer: Jedenfalls gehören die Fussballprofis ganz sicher nicht zu den Sportlern, welche im Wettkampf und Training physisch gesehen am meisten leisten. Tennis ist äusserst athletisch geworden - ein kurzer Einblick bspw. ins heutige French Open-Finale wäre da empfehlenswert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Matthias Schönenberger  (matthisch)
      Sie haben schon keine Ahnung wie der Alltag eines Fussballprofis aussieht. Das ist nicht alle 4 Tage 90 Minuten auf dem Platz stehen. Sie traben genau wie jeder andere jeden Tag zur Arbeit an und haben Training. Kraft, Koordination und Kopf. Aber ist ja einfach andere niederzureden. Sie haben bestimmt selber den anstrengendsten Beruf der Welt. Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag zur Gesellschaft. Fühlen sie sich gedrückt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Steve Blaser  (Demise)
    Die Dimensionen werden an die Nordamerikanischen Sportleagues angepasst. NHL z.B. 82 Qualispiele dazu maximal 28 Playoff-Spiele, sind dann 110 Spiele, ohne Nationalteams.
    Der PayTV-Bezahler will ja auch etwas geboten bekommen für sein Geld. Und so sind dann auch die Löhne und Transfersummen irgendwann gerechtfertigt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Aber Eishockey lässt sich nicht mit Fussball vergleichen. 90 Minuten Fussball sind kräftezehrender als die 15 bis 20 Minuten Eiszeit beim Hockey. Auch die Erholungszeit, nach einem Fussballspiel, ist länger als beim Hockey. Schon bei den C Junioren wird sichtbar, dass der Fussball immer schneller und physischer wird. Und jetzt bitte keine "Fussballer-sind-Weicheier-Kommentare". Es sind einfach zwei völlig verschiedene Sportarten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen