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Kosovo-Spiel ferngeblieben Nach Eklat: Montenegro entlässt Trainer Tumbakovic

Der montenegrinische Fussballverband trennte sich nach einem Vorfall in der EM-Quali von Trainer Ljubisa Tumbakovic.

Ljubisa Tumbakovic.
Legende: Ljubisa Tumbakovic. imago images

Als Montenegro den Kosovo am Freitagabend in Podgorica zum EM-Qualifikationsspiel empfing (1:1), war einer nicht zugegen: Ljubisa Tumbakovic, der montenegrinische Trainer, hatte sich dafür entschieden, der Partie fernzubleiben. Der 66-jährige Serbe wurde daraufhin mit sofortiger Wirkung entlassen.

Verband bedauert Eklat

Hintergrund des Eklats ist der Streit um den Status des Kosovo. Montenegro erkennt den Kosovo im Gegensatz zu Serbien völkerrechtlich an. Neben Tumbakovic waren auch die in Serbien geborenen Spieler Filip Stojkovic und Mirko Ivanic nicht zum Spiel angetreten.

Montenegros Verband bedauerte die Vorkommnisse. «Nichtsportliche Dinge haben über den Fussball und den Sport gesiegt», teilte der Verband in einer Erklärung mit.

Video
Die Highlights bei Montenegro - Kosovo
Aus Sport-Clip vom 07.06.2019.
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16 Kommentare

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  • Kommentar von Samet Bedija  (Albaswiss)
    Der Putinversteher und der andere Nationalist, haben ein Durcheinander was: Sport/Politik/Vergangenheit/Gegenwart angeht. Da seid ihr auf der falschen Plattform! Spart diese Kommentare und geht nach Russland und Serbien und bleibt auch gleich dort! Da seid ihr sicherlich besser aufgehoben. Kann sein, dass euch die Menschen dort besser verstehen.
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    1. Antwort von Alexander Ognjenovic  (Alex)
      Klar doch. Wer sich an geltende internationale Gesetze halten will ist automatisch Nationalist. Wer darauf hinweist dass sehr viele Staaten die Anerkennung des Kosovos wieder zurückgezogen haben ist automatisch Nationalist. Ironie off.
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    2. Antwort von Martin Engelhard  (Engeli)
      Ich begreife nicht ganz, weshalb viele in die Schweiz eingewanderte Südosteuropäer mit solcher Vehemenz für die Vergangenheit einsetzen. Die verschiedenen Staaten auf der Welt sind meistens so entstanden und das ist zu akzeptieren. Punkt.
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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    A. Schweizer: Die Politik mischt sich in den modernen Sport sogar noch mehr ein als früher. Das zeigt gerade auch die WM in Katar, die auch ich als ein politisches Signal sehe. Warum wohl konnte Shaqiri vor kurzem in Belgrad nicht spielen? Und nicht vergessen: Nur dank des geschenkten Forfaitsiegs über Serbien mit der politischen Drohne konnte sich Albanien für die EM 2016 qualifizieren. Was diesen Trainer und die beiden Spieler betrifft: Auch sie haben das Recht auf ihre eigenen Meinungen.
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    1. Antwort von N. Aprile  (nicoletta)
      Ich bin auch der Ansicht, dass der Trainer und die beiden Spieler ein Rech auf ihre eigene Meinung habe und diese kundtun. Hauptsache, sie akzepieren dann auch, dass ihre Meinung vom montenegrischen Verband stillschweigend hingenommen wird und können mit den Konsequenzen leben (zb. Kündigung für den Trainer). Ich nehme mal an, dass der Trainer und die Spieler sich vor dem Spiel überlegt haben, welche Auswirkungen ihr Protest evt. haben kann
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  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Ich weiss nicht, was ist da beste Lösung? 1/4 der Welt Bewölkerung hat Kosova anerkannt. 3/4 nicht. Muss morgen Ukraine gegen Donbass antretten oder Georgien gegen Süd Osetien? Ich weiss, es tont unrealistisch, aber ein Spiel zwischen Spanien und Kosova ist möglich. Aber Spanien anerkennt Kosova nicht. UEFA solte sich vorher Überlegen.
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    1. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar 2008 haben 114 von insgesamt 193 (59 %) Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, 23 der 28 (82 %) Mitgliedstaaten der Europäischen Union, 25 der 29 (86 %) NATO-Mitglieder und 35 der 57 (61 %) Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die Republik Kosovo als unabhängigen Staat diplomatisch anerkannt.
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