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Favre: «Paris ist eine gefährliche Mannschaft»
Aus Sport-Clip vom 17.02.2020.
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Schweizer nicht unumstritten Vor den Wochen der Wahrheit: Akanji auf dem absteigenden Ast

«Entscheidend wird sein, wie wir verteidigen», meinte BVB-Trainer Lucien Favre vor dem Spiel gegen Paris Saint-Germain. Einiges deutet darauf hin, dass Dortmund dieses Unterfangen ohne Manuel Akanji in Angriff nehmen könnte.

Bei der Hauptprobe für das Hinspiel im Achtelfinal der Champions League hat die Dortmunder Verteidigung funktioniert. Gegen Frankfurt gewann man am Freitag in der Bundesliga mit 4:0. Das Problem aus Schweizer Sicht: Innenverteidiger Manuel Akanji sass 90 Minuten auf der Bank. Er musste von dort aus zusehen, wie sein Ersatz Lukas Piszczek das 1:0 erzielte.

Dortmund - PSG re-live

Das Champions-League-Spiel zwischen Dortmund und Paris können Sie am Mittwoch nachschauen. Um 00:20 Uhr und um 18:30 Uhr zeigt SRF zwei die Wiederholungen des Spiels in ganzer Länge.

Von der Nummer 1 zur Nummer 5?

Obwohl Akanji in dieser Saison fast immer zur Startelf gehörte, liessen die deutschen Medien zuletzt kein gutes Haar am Winterthurer. Noch in der vergangenen Saison war Akanji die unbestrittene Nummer 1 unter den BVB-Innenverteidigern gewesen. Nun hat sich die Situation dramatisch verändert:

  • Im Sommer verpflichteten die Borussen Mats Hummels, der Akanji den Spitzenplatz abnahm.
  • Der 20-jährige Dan-Axel Zagadou hat sich in dieser Saison gut entwickelt und scheint seit Dezember am Schweizer vorbeigezogen zu sein.
  • Im Winter verstärkte sich der BVB mit dem polyvalent einsetzbaren Emre Can. Die Bild schrieb damals, dass Dortmund plane, die Juventus-Leihgabe in der Innenverteidigung einzusetzen – anstelle von Akanji.
  • Piszczek spielte zuletzt regelmässig in der 3er-Abwehr und war gegen Frankfurt Torschütze und Captain. Die Formkurve des 34-Jährigen zeigt nach oben.

Spielt Akanji gegen PSG?

Fakt ist, dass Akanji über die ganze Saison gesehen in 29 von 32 Pflichtspielen in der Startformation stand. Gut möglich also, dass Trainer Lucien Favre den Schweizer Nationalspieler auch im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals von Anfang an spielen lässt. Dann könnte Akanji gleich ganz Europa beweisen, dass er nicht die Nummer 5 in der Innenverteidiger-Hierarchie des BVB ist.

Sendebezug: Abendbulletin vom 14.02. um 22:00 Uhr auf Radio SRF 3

pam/agenturen

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolo Bardill Spn  (Spn)
    Wie Miley Cyrus auf ihrer Abrissbirne kehrt die berüchtigte UEFA Champions League heute wieder auf unsere Leinwände zurück. Obwohl Traumschwiegervater Klopp seine entfesselte Elf auf den madrilenischen Arbeiterklub hetzt, gibt es eine noch spannendere Affiche: Scheintod Tuchel reist mit seinen widerlichen Diven nach Dortmund. Hier wird unser Landsmann Favre den Grundstein zu PSG's 4.ten Achtelfinal des Verderbens hintereinander legen. Der Scheichklub wird sich einmal mehr zum Affen machen. :D :D
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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Es ist noch nicht lange her, als Akanji hier und woanders in der CH als kommender Weltklasse Spieler gehandelt worden ist .Damals wie heute habe ich es sogar für abwegig gehalten ihn als dauerhafte Verstärkung für den BVB zu sehen. Er hat beim BVB nur solange in der Startelf gespielt, weil es keine wirklichen Alternativen gab. Das aber jetzt sogar Zagadou an ihm vorbeizieht, entspricht wahrscheinlich seinem tatsächlichen Leistungsniveau.
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Auch einer der wie viele "Schweizer Spieler" total überbewertet wurde!
      Wie die meisten nur noch "Bankdrücker"!
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    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Machen sie mal halblang! Akanji ist erst 24. Ein IV braucht vor allem Erfahrung, die kann man in seinem Alter gar nicht haben. Die Stammtischfussballer hier haben ja das Gefühl, dass ein Fussballer in Dauerhochform sein muss. Wie alle Sportler, haben auch Fussballer Zeiten, in denen es nicht so läuft. Diese Pauschalverurteilungen und das gnadenlose Niedermachen, finde ich beschämend.
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  • Kommentar von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
    Die Karriere Akanjis erinnert mich bislang stark an jene eines gewissen Philippe Senderos. Jung und hoffnungsvoll zu einem Topklub gewechselt, dort zunächst durchgestartet, alles erwartet eine Weltklasse-Karriere und plötzlich... klappt es nicht mehr.

    Senderos hatte seinen Peak ebenfalls früh, war mit 21 einigermassen Stammspieler bei Arsenal, mit 24 war er aber bereits aussortiert.
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