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Trainingsstart bei Absteiger GC
Aus sportaktuell vom 12.06.2019.
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Start zur Vorbereitung GC hat «den Anspruch, ein Spitzenklub zu sein, vertagt»

Die Grasshoppers sind am Mittwoch in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Trainer Uli Forte weiss, auf wen er setzen will.

Es gilt ernst beim neuen Challenge-League-Klub GC. So verknurrte Trainer Uli Forte seinen Routinier Cabral gleich im ersten Training zu einer Busse, weil dieser zu spät erschienen war.

Ansonsten konnten aber wenig Schlüsse aus dem ersten Zusammenzug gezogen werden. Noch fehlen einige National-Spieler, dafür werden andere Akteure noch gehen müssen. Forte bestätigt: «Wir sind jetzt mit allen gestartet, die einen Vertrag haben. Es ist klar: Die Kaderreduktion muss bald vonstatten gehen.»

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Forte: «Bin doch etwas früher aus den Ferien zurückgekommen»
Aus Sport-Clip vom 12.06.2019.
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Natürlich würden wir alle am liebsten in der Champions League trainieren.
Autor: Uli Forte

Die Stützen sollen bleiben

Transfers sind noch keine bekannt, Wunschspieler dafür allemal. Für Forte steht Vero Salatic zuoberst auf der Liste. Ob ein solcher Transfer aber machbar ist, weiss er noch nicht. Viel wichtiger sei für ihn, die zentralen Spieler zu halten.

«Basic, Cvetkovic, Bajrami, Pusic: Das sind sicher Spieler, auf die wir nächste Saison setzen wollen», so Forte. «Es kommt darauf an, was auf dem Transfermarkt passiert. Wir wissen, dass zum Beispiel Nedim Bajrami ein sehr beliebter Spieler ist ...»

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Forte spricht über die Situation seiner Spieler
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GC startet mit einem deutlich kleineren Budget (CHF 13,6 Mio.) als zuerst angenommen und auch als gewohnt in die neue Saison. Deshalb wurden auch die Ziele revidiert. Für Forte ist aber klar: «Ich will einfach Fussball erleben, ob Super League oder Challenge League ist zweitrangig. Natürlich würden wir alle am liebsten in der Champions League trainieren.»

Kämpfen und spielen, nicht einkaufen

Interims-Präsident András Gurovits bläst ins gleiche Horn: «Ich will natürlich direkt wieder aufsteigen. Wir können aber aufgrund des jetzigen Budgets nicht davon ausgehen. GC hat den Anspruch, ein Spitzenklub zu sein, einfach vertagt.»

Auch nach dem ersten Trainingstag ist klar: Es stehen noch einige Herausforderungen an für den Rekordmeister. Doch GC schreitet guten Mutes in die Zukunft – gemäss Gurovits mit einem neuen Credo: «Wir wollen uns den Erfolg erspielen und erkämpfen, nicht erkaufen.»

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Gurovits: «Wir können nicht vom direkten Wiederaufstieg ausgehen»
Aus Sport-Clip vom 12.06.2019.
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Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 05.06.2019, 16:00 Uhr.

15 Kommentare

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  • Kommentar von heinz werner  (borsten)
    @Gebi. Interview geben, kann man lernen. Ich bin sicher, GC hat für das auch einen Berater. So wie sie anscheinend für Alle und Alles einen Berater brauchen. Schon anstregend wenn man den ganzen Tag nach Beratern suchen muss. Nur für den Mann der Hilfe benötigt, haben sie keinen. Den Chef-Trainer.
    @Rondra. ich stimme ihnen voll und ganz zu.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Sollte es im Titel anstatt "vertagt" nicht vielleicht eher "verjahrt" oder "verjahrzehntet" heissen?!
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  • Kommentar von heinz werner  (borsten)
    Was sind denn das für Kommentare hier..? Als ob ein hohes Budget den Aufstieg garantiert. Schon mal daran gedacht, dass alle Angestellte, die auf dem Fussballplatz stehen (inkl Ersatzbank und Coach) total überbezahlt sind.. Aber.. Freude herrscht. GC macht alles richtig um in der CL mittelmass zu werden. Unfähige Präsidenten, die unfähige Trainer anstellen. Weiter so. Immer schön aufpassen, dass keine Euphorie aufkommt
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      @Werner: Liest man ihre Kommentare, merkt man gleich, da schreibt einer mit wenig Ahnung vom Fussball. Ob die Spieler und der Staff überbezahlt sind, entzieht sich ihrer Kenntnis. Uli Forte macht im Interview einen guten Eindruck und scheint bereit, dem GC wieder auf die Beine zu helfen. Auch Gurovits gibt ein wohltuend ehrliches Interview. Bedenken sie, dass beim GC der teure Campus und die Stadionmiete ein sehr grosser Budgetposten sind.
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