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WM-Gold in der Slowakei? Finnland und die fast unheimlichen Parallelen zu 2011

Gelingt den Nordländern wie 2011, ebenfalls in Bratislava, der grosse Coup im WM-Final gegen Kanada?

Henri Jokiharju (rechts) freut sich über den Sieg
Legende: Im Freudentaumel Henri Jokiharju (rechts) und seine Teamkollegen hatten schon viel Grund zu feiern in der Slowakei. Freshfocus

Sebastian Aho, Mikko Rantanen, Mikael Granlund, Teuvo Teräväinen – an der WM vor einem Jahr in Dänemark standen einige klingende Namen im Kader der Finnen. Dennoch ging der Viertelfinal gegen die Schweiz 2:3 verloren.

Diesmal treten die Finnen mit einem sehr unerfahrenen Team und mit bloss 2 Akteuren aus der NHL an. Alleine im Sturm sind 9 Spieler dabei, die zum ersten Mal an einer WM teilnehmen, unter ihnen die «Schweizer» Harri Pesonen (SCL Tigers) und Toni Rajala (Biel).

Programm-Hinweis

Verfolgen Sie den WM-Final zwischen Finnland und Kanada ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Auch für Lausannes Verteidiger Petteri Lindbohm ist es eine Premiere. Die Nummer 1 im Tor ist der erst 24-jährige Kevin Lankinen, der ebenfalls ohne Erfahrung auf dieser Stufe und mit wenig Spielpraxis in die Slowakei gereist ist. Er steht bei den Chicago Blackhawks unter Vertrag, kam in dieser Saison aber nur in den unterklassigen Ligen AHL und ECHL zum Einsatz.

Aussenseiter im Viertel- und Halbfinal

Vor dem Viertelfinal gegen den auf dem Papier deutlich besser besetzten Erzrivalen Schweden war zu hören, dass die Finnen keine Chance hätten. Sie holten aber ein 1:3 auf, glichen in der 59. Minute zum 4:4 aus und siegten in der Verlängerung.

Das Gleiche hörte man vor dem Halbfinal gegen die scheinbar übermächtigen Russen, den klaren Anwärtern auf den WM-Titel. Und dennoch siegte Finnland mit 1:0.

So langsam werden deshalb die Parallelen zu 2011, dem zweiten und letzten Titelgewinn der Finnen, unheimlich.

  • Schon damals waren sie mit einem weitgehend unbekannten Team angetreten.
  • Schon damals hiess der Trainer Jukka Jalonen. Der 56-Jährige war nach der WM 2018 nach fünfjähriger Absenz als Nachfolger von Lauri Marjamäki ins Amt zurückgekehrt.
  • Die WM 2011 fand ebenfalls in Bratislava und Kosice statt.
  • Auch damals hiess der Gegner im Halbfinal Russland. Vor 8 Jahren hatten sich die Finnen 3:0 durchgesetzt.

2011 schlugen die Finnen im Final Schweden in einer denkwürdigen Partie mit 6:1 und feierten danach eine rauschende Party.

In diesem Jahr müssen sich die Finnen gegen Kanada beweisen. Erneut gehen sie als Aussenseiter in die Partie gegen die mit NHL-Stars gespickten «Ahornblätter». Doch dass das nichts heissen muss, haben die Nordländer an dieser WM schon mehrfach bewiesen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.05.2019, 15:00 Uhr.

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