Unbekannte Gefahr im Boden: Plastik

5000 Tonnen Plastik gelangen in der Schweiz jährlich in die Umwelt. Dies zeigt eine Untersuchung der Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa im Auftrag des Bundes. Untersucht wurden dazu die sieben am häufigsten verwendeten Kunststoffe.

40-mal mehr Plastik gelangt in den Boden als in die Gewässer.
Bildlegende: 40-mal mehr Plastik gelangt in den Boden als in die Gewässer. Keystone

Von den gängigen verbrauchten Kunststoffen für Verpackungen oder auch Isolationen und Textilien bleibt demnach ein kleiner Teil im Wasser zurück. 40 Mal mehr gelangt in den Boden.

Welchen Schaden der Plastik, ist noch unbekannt

Der Plastik im Boden gibt uns Rätsel auf. Wir wissen, wir nehmen Plastik auf: Durch Mikroplastik in der Zahnpasta oder Kosmetika, Wasser oder Luft. Eine australische Studie sagt, im globalen Durchschnitt nehme ein Mensch wöchentlich Plastik im Umfang einer Kreditkarte auf.

In der Sendung «Treffpunkt» erklärt Gesundheitsredaktorin Brigitte Wenger, dass im Moment noch nicht gesagt werden könne, ob dieser Plastik über den Magen-Darm-Trakt in unser Blut gerate und welche Folgen das haben könnte.

Plastik im Boden, eine unbekannte Gefahr. Was können wir machen, damit weniger Plastik in den Boden gerät? Konsumenten und Konsumentinnen können darauf achten, ihren Abfall richtig zu entsorgen. In der Industrie und Landwirtschaft bräuchte es ein neues Denken.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Beatrice Gmünder