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Jugendlicher mit Videokamera filmt ein Erdkrötenpaar vor ihm
Legende: In flagranti: Jungfilmer nahe dran SRF
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NETZ NATUR NETZ NATUR sucht: Junge Tierfilmtalente

Gesucht: Junge TierfilmerInnen, die für eine NETZ NATUR-Sendung Tieraufnahmen drehen! Wir wollen Tiere und die Natur durch eure Aufnahmen kennen lernen.

Welche Tiere sind die Stars?

Echt wilde Tiere filmen ist das Thema. Im Garten, im Park, in der Stadt, am See, im Wald oder in den Bergen. Es können Frösche, Ameisen, Tauben, Enten oder gar Hirsche sein – alle Tiere, die in der Schweiz natürlich vorkommen. Nicht gefragt sind Heimtiere (Katzen, Hunde, Meerschweinchen usw.), Haustiere (Pferde, Kühe, Schweine, Hühner usw.) und auch keine Tiere aus dem Zoo. Ihr habt die Wahl: Zeigt uns, welche Tiere in der Natur spannend sind!

Ihr könnt auch einen Film über einen Lebensraum (Bach, Naturschutzgebiet, Schrebergarten, usw.) machen. Oder ihr könnt mit der Kamera beobachten, wie der Frühling in der Natur Einzug hält.

Wer macht mit?

Macht mit, wenn ihr zwischen 8 und 17 Jahre alt seid (Jahrgänge 2002 bis 2010).

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren (PrimarschülerInnen) können nur unter Anleitung ihrer LehrerInnen ein Filmprojekt anmelden.

Jugendliche ab 13 und 17 Jahren filmen auf eigene Faust – allein oder als Team.

Wie macht ihr mit?

Beschafft euch eine Videokamera. Vielleicht habt ihr selbst eine zu Hause oder ihr könnt bei Freunden oder Verwandten eine ausleihen. Das Video-Aufzeichnungs-Format spielt keine Rolle – alle Video-Formate führen weiter. Bitte einfach bei der Kamera beste Qualität einstellen.

Und: Keine Handyaufnahmen!
Handys sind für das Filmen wilder Tiere in der Natur meist nicht geeignet.

Sucht euch ein Thema aus, dass ihr in eurer Umgebung filmen wollt – je näher desto besser.

Beschafft euch alle Informationen über die Tierarten, die ihr filmen wollt. Nur wer über die Tiere genau Bescheid weiss, hat eine Chance mit der Kamera an sie heran zu kommen. Informationen findet ihr im Internet, in Fachbüchern (Bibliothek) oder bei Fachleuten (BiologielehrerInnen, Naturkenner, Hobby-Ornithologen, Jäger oder Wildhüter usw.).

…und so geht’s weiter

Wenn ihr bereit seid, geht’s los. Macht eure ersten Aufnahmen – und lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Tierfilmer brauchen viel Geduld!

Meldet euch bei uns: Wir interessieren uns für eure Filmprojekte. Und wenn was draus wird, zeigen wir Ausschnitte aus euren Aufnahmen auf unserer Homepage und die Besten werden es sogar in unsere Sendung NETZ NATUR auf SRF1 schaffen.

Denkt an den Schnitt eures Videos: Die schönsten Aufnahmen nützen nichts, wenn sie nicht in sinnvoller Reihenfolge aneinander geschnitten werden. Einfache Schnittprogramme findet ihr im Internet.

Achtung: Ton ist genau so wichtig wie das Bild!

Hilfe von Profis!

Direkt: Bei Fragen steht euch das NETZ NATUR-Team für Auskünfte und allenfalls für Hilfe vor Ort zur Verfügung. Bitte gebt immer eure Telefonnummer (Handy oder Fixanschluss) an, damit wir euch direkt anrufen können.

Bitte nicht stören!

Tiere filmen mit Verantwortung! Durch eure Filmerei dürfen die Tiere nicht gestört werden. Also: Keine Tiere fangen oder sonst irgendwie stressen. Versucht für gute Aufnahmen unbemerkt an die Tiere heran zu kommen, aber bleibt soweit auf Distanz, dass ihr die Tiere nicht stört. Besondere Vorsicht ist bei Tieren mit Jungen geboten. Wenn ihr merkt, dass die Elterntiere nervös werden, dann seid ihr zu nah. Zieht euch dann vorsichtig zurück. Denkt daran: Aufnahmen von verängstigten Tieren haben bei uns keine Chance!

Und noch etwas: Tiere auch nicht mit Futter anlocken!

Bitte respektiert in Naturschutzgebieten Abzäunungen und Betretungsverbote im Interesse empfindlicher Tiere und Pflanzen.

Sicherheit geht vor!

Keine Risiken! Keine noch so tolle Tieraufnahme ist das Risiko eines Unfalls wert. Beispiele für gefährliche Drehorte:

  • Seen und Flüsse: Gefahr durch kaltes Wasser, reissende Strömung, dünne Eisflächen usw.
  • Berggebiete: Absturzgefahr in Felsen und Steilhängen, Steinschlag, Gefahr durch Kälte, Schneefall, Regen, Nebel und Gewitter, besondere Gefahren in Lawinenhängen.
  • Höhlen: Einsturzgefahr, Gefahr des Verirrens, Absturzgefahr und Wassereinbrüche.
  • Entlang von Strassen: Gefahr von Verkehrsunfällen.
  • Kletterpartien: Auf Bäume oder Felsen.
  • Gefährliche Tiere: Zecken, Bienen und Wespen, giftige Schlangen, Raupen mit Brennhaaren.
  • Nachts sind fast überall besondere Vorsichtsmassnahmen erforderlich. Dunkelheit = erhöhte Unfallgefahr!

Filmen in der Natur kann gefährlich sein. Vor allem wenn man sich so sehr aufs Filmen konzentriert, dass man alles rundum vergisst.

Vermeidung von Unfällen:

  • Gute persönliche Ausrüstung.
  • Sich bei Kennern und Fachleuten genau über die Örtlichkeiten erkundigen oder sich führen lassen.
  • Immer genau mitteilen, wo genau man filmen geht und wann man zurück sein wird. Sich in jedem Fall zurückmelden. In abgelegenen Gebieten nicht alleine auf die Kamera-Pirsch.

Du auf SRF

Aus euren besten Videoaufnahmen machen wir eine NETZ NATUR-Sendung, die am 19. September 2019 ausgestrahlt wird. Einige von euch werden wir bei der Arbeit filmen – auch das wird gesendet.

Meldet euch bei NETZ NATUR!
Wer die ersten Tieraufnahmen im Kasten hat, meldet sich per Anmeldeformular bis spätestens 09.06.2019 oder lieber auch vorher bei uns an.

Film fertig: bis spätestens 18. August 2019.

Je früher desto besser… Je früher wir über euer Filmprojekt Bescheid wissen, desto eher haben wir die Möglichkeit eure Aufnahmen in unsere Sendung einzubauen.

Bei Fragen: Auskunft gibts unter netz.natur@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster