Zorn, Bekehrung, Hingabe: Masaaki Suzuki dirigiert den «Paulus»

Masaaki Suzuki gilt bei uns als ausgewiesener Bach-Interpret, berühmt durch die Tätigkeit mit seinem Bach Collegium Japan. Der (evangelische und fliessend deutsch sprechende) Japaner hat aber noch weitere Interessen: Mendelssohn zum Beispiel.

Symbol auf Orange
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Felix Mendelssohns Oratorium «Paulus» hat Masaaki Suzuki letzten Herbst in München dirigiert, nicht wie bei seinen Bach-Aufnahmen mit einem Orchester mit alten Instrumenten, sondern traditionell mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Der Geist der romantischen Sing-Akademien weht durch diese Musik, allerdings ist es ein frischer Geist: Dank Masaaki Suzuki und den durch ihn angespornten Mitmusizierenden.

Felix Mendelssohn: Paulus. Oratorium op. 36

Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Masaaki Suzuki, Leitung
Carolyn Sampson, Sopran
Stefanie Irányi, Mezzosopran
Mark Padmore, Tenor
Albert Dohmen, Bass

Konzert vom 28. September 2018, Residenz, München

Redaktion: Moritz Weber