Hass im Netz – wie ist er zu stoppen?

Politikerinnen und Politiker werden im Internet beschimpft. Aber auch anderen Personen des öffentlichen Lebens wünscht man im Internet wahlweise den Tod oder eine Vergewaltigung. Woher kommt dieser Hass?

Eine Tastatur mit einer grossen Extrataste. Darauf steht «hate» - Hass.
Bildlegende: Auf social media kochen Wut und Hass schnell über. Das kann strafrechtliche Konsequenzen haben. colourbox

Social Media können alles andere sein als sozial. Hier können Diskussionen auch entgleiten. Hier sagt man schnell mal Dinge, die man sich von Angesicht zu Angesicht kaum an den Kopf werfen würde.

Emotionale Kommentare verbreiten sich schnell

Sehr emotionale Kommentare, Wut und Hass gehören dazu, werden oft gelikt und kommentiert. So werden sie dank des Algorithmus von Plattformen wie Facebook oder Twitter von noch mehr Personen gesehen und wiederum geteilt. Hass verbreitet sich schnell im Netz.

Wo hört die Meinungsfreiheit auf und beginnt die Hassrede? Und was ist dagegen zu tun!

Diskutieren Sie in der Sendung «Forum» mit.

Gäste sind

  • Martin Steiger, Anwalt spezialisiert auf Recht im digitalen Raum
  • Jolanda Spiess-Hegglin, Gründerin NetzCourge, ein Verein, der sich gegen Hassrede im Netz einsetzt
  • Patrick Jean, Stadtpolizei Zürich, erster Online Community Polizist der Schweiz.

Autor/in: Christine Hubacher