Zuger Kirschtorte: Langes Tüfteln führte zu Weltruhm

Die Zuger Kirschtorte ist ein Schweizer Traditionsgebäck, das, wie der Name schon verrät, im Jahr 1915 in Zug erfunden wurde. Die jahrelange Tüftelei des Erfinders Heinrich Höhn hat sich gelohnt, denn seine Torte ist heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Eine Zuger Kirschtorte.
Bildlegende: Gehört zum kulinarischen Erbe der Schweiz: die Zuger Kirschtorte. Betty Bossi

Die Zuger Kirschtorte zählt zum kulinarischen Erbe der Schweiz. Zu Ehren der Torte wurde 2013 in Zug sogar das Zuger Kirschtortenmuseum eröffnet.

Böden und Biskuit kann man vorbereiten

Die Zuger Kirschtorte besteht aus hellem Tortenbiskuit und Japonais-Böden. Beides lässt sich zwei Tage im Voraus zubereiten lassen. So kann die Arbeit für die doch etwas aufwändigere Torte etwas aufgeteilt werden, und man muss die Torte am Schluss nur noch mit Kirschwasser tränken und mit Buttercreme bestreichen. Für Kurzentschlossene oder Eilige gibt es noch die Variante mit gekauftem Biskuit, Meringues und gerösteten Haselnüssen. Diese Variante ist zwar nicht ganz so schön rosa wie die selbstgebackene Torte, kommt ihr aber geschmacklich relativ nahe.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Claudia Boutellier