«Zucker-Challenge»: Ein Erlebnisbericht

Radio SRF-Hörer Christian Bernhard hat die «Zucker-Challenge» gemacht. Während drei, beziehungsweise sieben Monaten hat er auf zugefügten, raffinierten Zucker verzichtet. Dabei hat er sich gleichzeitig auf einen sportlichen Wettkampf vorbereitet.

Brokkoli und Donut.
Bildlegende: Entweder-oder. Colourbox

«In 85 bis 95 Prozent der gewöhnlichen Lebensmittel ist Zucker drin», sagt Radio SRF-Hörer Christian Bernhard aus Luzern. Er muss es wissen, denn er hat die «Zucker-Challenge» gemacht. «Das ist anfangs sehr zeitaufwändig. Doch mit der Zeit hat man ein Auge dafür», sagt er.

Weniger Convenience Food, weniger Fleisch

Selber zubereiten, einkaufen auf dem Markt, «erstaunlicherweise weniger Fleisch essen», auf raffinierten und zugefügten Zucker verzichten: Das war Christian Bernhards Rezept. «Es war für mich nie ein Verzicht», sagt er, «sondern immer eine Herausforderung».

«Es muss nicht alles süss sein»

Nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase sei das Essen für ihn vielfältiger geworden. Für Aussenstehende sei es vielleicht fade. Doch er sei absolut der Meinung: «Es muss nicht alles süss sein.»

Christian Bernhard hat sich sogar zuckerfrei auf einen Sportwettkampf vorbereitet. «Es ging ein Aufschrei durch meinen Freundeskreis: Das ginge doch nicht, der Körper brauche doch Zucker», erzählt er. Und lacht.

Redaktion: Brigitte Wenger