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Zürich Openair 2019 Kampf gegen Food Waste am Zürich Openair

An Festivals wird gefeiert, Konzert geschaut, getrunken und natürlich auch wichtig: gegessen. Aber nicht alles vom Essen landet auch wirklich im Magen, sondern im Abfall. Eine Schweizer Anti-Food-Waste-App soll dem Problem an Festivals entgegenwirken.

Festivals, das bedeutet für viele: Party, Essen und Trinken – sprich: Feiern. Dass dabei in der Regel viel Abfall anfällt, liegt auf der Hand (und wird auch immer wieder heiss diskutiert). Eine Foodwaste-App soll diese Problematik am Festival entgegenwirken.

Für Delila Kurtovic von der App «To Good To Go» ist es essentiell, dass die Umwelt auch an einem Festival geschohnt wird. Aber ihr ist auch bewusst, dass die Situation hier ein wenig anders ist, vor allem auch, weil die Abholzeiten einiges später sind (viele Stände bieten ihren vergünstigte Mahlzeiten erst ab 4 Uhr morgens an).

Aber man kann das ja gut kombinieren. Party machen gehen, ein Konzert schauen und dann mit gutem Gewissen für den Heimweg etwas zu Essen abholen.
Autor: Delila KurtovicLeiterin Marketing & Kommunikation
SRF / Saskia Widmer
Legende: Delila Kurtovic Leiterin Marketing & Kommunikation von «Too Goot To Go» SRF / Saskia Widmer

Bereits am Paléo Festival getestet

Erste Erfahrungswerte haben Delila und ihre Crew schon vor dem Zürich Openair gesammelt. Ein erster Testlauf wurde beim Paléo Festival gemacht, wo laut Kurtovic insgesamt 350 Mahlzeiten über die App abgeholt wurden. Ob es auch am Zürich Openair ein Erfolg wird?

Wir können es hier noch nicht so gut einschätzen, aber der erste Tag ist super angelaufen.
Autor: Delila KurtovicLeiterin Marketing & Kommunikation

Auch die Shops sind Fan

Am Zürich Openair machen insgesamt zehn Food-Stände mit. Auch Mauro von dem Glacé-Stand findet das Projekt gut, um gegen Foodwaste vorzugehen. Und:

Alles, was wir über die App einnehmen, spenden wir an die NGO «Viva Con Aqua».
Autor: MauroGlacéverkäufer

Und für ihren Stand ist das Projekt gut, sagt Mauro und ergänzt: «Wir können Sorten herausgeben, welche übrig blieben. Diese müssen wir später nicht entsorgen oder lagern und sparen so ebenfalls Geld.»

SRF / Saskia Widmer
Legende: SRF / Saskia Widmer

Die Besucher kennen die App – aber nutzen sie sie auch?

Wir haben uns bei den Besuchern umgehört, ob sie denn mit der Anti-Food-Waste-App vertraut sind. Die einen Festivalbesucher kennen die App überhaupt nicht.

Klar ist Food Waste ein Thema für uns. Aber von diesem Projekt haben wir noch nie gehört.
Autor: Dario und MaggiBesucher Zürich Openair

Andere Besucher kennen zwar die App, aber für sie ist der Abholtermin schlicht zu spät. So wie für Joëlle aus Wetzikon:

Für einen Hot-Dog würde ich sicher nicht bis morgens um 5 Uhr warten.
Autor: JoëlleBesucherin Zürich Openair
SRF / Saskia Widmer
Legende: Auch dieser Stand macht bei der Anti-Food-Waste-App mit. SRF / Saskia Widmer

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