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Legende: Audio «Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 54:26 Minuten.
Aus Forum vom 16.05.2019.
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Chaoten in Fussballstadien Wie kann man der Hooligans in Schweizer Stadien Herr werden?

Nach dem Spielabbruch zwischen Luzern und GC am letzten Sonntag rufen Politiker nach einem runden Tisch mit allen Beteiligten, nach einem harten Durchgreifen gegenüber gewaltbereiten Fussballfans, nach personalisierten Tickets, nach Stadion- und Rayonverboten. Die Diskussion im «Forum».

Direkt zur Online-Diskussion

Am letzten Sonntag provozierten GC-Anhänger in Luzern einen Spielabbruch. Von einem schwarzen Tag in der Schweizer Fussballgeschichte schrieben Schweizer Medien. «GC in Geiselhaft der Chaoten», titelte der Blick.

Was ist zu tun? Braucht es mehr Härte gegenüber den gewalttätigen Fussballfans? Oder verlagert sich so die Gewalt einfach ausserhalb des Stadions? Welche Verantwortung haben die Klubs? Führen die Hooligans die Klubs am Gängelband? Über diese Fragen haben die Gäste im Studio mit Hörerinnen und Hörern diskutiert.

Gäste in der Sendung

  • Heinrich Schifferle, Präsident Swiss Football League SFL
  • Werner Baumgartner, Präsident Sportclub Kriens
  • Maurice Illi, Soziologe mit Fachgebiet Hooliganismus und Sicherheitsmanager Stadt Luzern

Ringen um Massnahmen

Die Klubs wie auch die Swiss Football League wirken ratlos. Heinrich Schifferle, Präsident der Swiss Football League, die für den Spielbetrieb zuständig ist, sagte am Montag gegenüber Radio SRF: «Wir werden versuchen, Massnahmen zu ergreifen. Welche, das muss ich offen sagen, da bin ich im Moment auch etwas überfragt.»

Porträt von Heinrich Schifferle, der sich mit der Hand ins Gesicht greift.
Legende: Heinrich Schifferle Präsident der Swiss Football League. Keystone/Peter Schneider

Das ist am 12. Mai in Luzern passiert

Nachdem GC-Anhänger schon am 16. März in Sitten einen Spielabbruch provoziert hatten, nun letzten Sonntag auch in Luzern. Hier warfen sie keine Fackeln und Petarden auf das Spielfeld, sondern eine Gruppe verschaffte sich Zugang zum Rande des Spielfelds. Die Anhänger forderten die GC-Spieler auf, ihre Leibchen und Hosen auszuziehen. Sie seien der GC-Farben nicht würdig.

Legende: Video GC-Fans provozieren Abbruch abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.05.2019.

Trotz der Interventionen von GC-Goalie Heinz Lindner und später auch Präsident Stephan Rietiker liess sich der aufgebrachte GC-Anhang nicht zur Rückkehr bewegen. «Das war kein Kniefall, sondern eine Deeskalation», so Rietiker. «Ich entschied, diese Trikot-Geste zu erfüllen. Es ist mir klar, dass dies nicht der richtige Weg für die Zukunft ist.»

21 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Keller  (Ruedi_Keller)
    GC und Hooligans die Menschen gefährden.
    Dem FC Sion wurden vor ein paar Jahren wegen Vergehen der Liga 10 Punkte abgezogen. GC sollte mit 10 Punkten minus in die Meisterschaft starten und bei weiteren Ausschreitungen nochmals 5 Punkte abziehen. Eine Busse nützt nichts, denn dieser Bonsenclub zahlt dies aus der Portokasse und es tut Ihnen nicht weh.
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  • Kommentar von Andy Heiz  (Andy Heiz)
    Warum warum warum müssen hooligans oder ultras so etwas tun
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  • Kommentar von Rolf Haller  (Gelegenheitsuser)
    Zahllos sind die "schwarzen Tage" (von Luzern, von Aarau, von ...). Die Behörden liessen sich immer von den Randalierern einschüchtern. Seit 35 Jahren gilt die Gewissheit, dass das Fussball-Umfeld einen rechtsfreien Raum bietet. Jegliche Straftat bleibt hier folgenlos! "Risikospiele" finden mit Publikum statt. In jedem anderen Bereich würde die polizeiliche Generalklausel angewandt. Hier hiesse das: Match ohne Publikum! Beim Fussball kuschen die Behörden. Jetzt ist es zu für einen Kurswechsel.
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