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Corona-Virus: China will Volkskongress verschieben
Aus Newsflash vom 17.02.2020.
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Lieferengpässe bei iPhones Corona-Virus drückt auf Apples Umsatz

  • Apple wird wegen des Ausbruchs des Corona-Virus in China die Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen.
  • Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant. Dies teilte der Konzern am Montag mit.

Zudem sei der Absatz von Apple-Geräten in China zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte zeitweise geschlossen blieben und schlecht besucht worden seien. Aus diesen Gründen werde Apple die erst Ende Januar gemachte Umsatzprognose für dieses Vierteljahr verfehlen, hiess es.

Apple hatte damals unter Verweis auf die Corona-Virus-Risiken bereits eine ungewöhnlich breite Spanne von 63 bis 67 Milliarden Dollar angegeben. Eine neue Prognose gab es jetzt nicht. Die Einschränkungen für das Geschäft seien nur vorübergehend, betonte der Konzern. Im Vorjahresquartal hatte Apple 58 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet.

Mitarbeiter eines Apple-Stores in Peking tragen Mundschutz
Legende: In vielen Apple-Stores in China blieb in den letzten Wochen die Kundschaft aus. Keystone

Engpässe bei iPhone-Produktion

Apple hatte im Januar von Beeinträchtigungen für die Produktion gesprochen. Einige Betriebe von Zulieferern befinden sich in der besonders betroffenen Region rund um die Stadt Wuhan.

Corona-Virus: Über 1800 Todesfälle

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  • Das Corona-Virus hat am Montag weitere 98 Tote gefordert.
  • Insgesamt klettert die Zahl der Toten in Festland-China auf über 1860, wie Chinas Gesundheitsbehörde mitteilte.
  • Die Zahl der Infizierten in China ist am vergangenen Tag um 1886 gestiegen – die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte damit auf insgesamt 72'436 Fälle.

Die Werke der Apple-Fertiger wie Foxconn und Pegatron sowie der wichtigsten Zulieferer befinden sich zwar ausserhalb der besonders von der neuen Lungenkrankheit betroffenen Provinz Hubei. Allerdings wurden in China auch anderswo die traditionellen Werksferien zum chinesischen Neujahrsfest verlängert, um eine Ausbreitung zu vermeiden.

Alle Produktionswerke liefen zwar wieder, schrieb Apple. Aber: «Die iPhone-Lieferengpässe werden vorübergehend den Umsatz weltweit beeinträchtigen.» Die Situation sei im Fluss, doch die Gesundheit der Mitarbeiter habe Priorität, schrieb Apple-Chef Tim Cook in einer Mail an die Belegschaft, die vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlicht wurde.

Auch andere Tech-Firmen betroffen

Apple ist nicht der einzige Elektronik-Anbieter, der von den Folgen des Corona-Virus erfasst wird. So warnte Nintendo bereits Anfang Februar vor Engpässen bei seiner Spielekonsole Switch, weil einige Bauteile aus China knapp seien.

Nicht die erste Prognose, die Apple zurücknehmen musste

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  • Es ist das zweite Mal binnen gut eines Jahres, dass Apple eine Umsatzprognose zurücknehmen muss.
  • Zuletzt war es für das Weihnachtsquartal 2018.
  • Damals hatte Apple die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft für schwächer als erwartet ausgefallene iPhone-Verkäufe verantwortlich gemacht.

SRF 4 News, 1:00 Uhr; dpa/reu/arnf

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5 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Es braucht nich jedes Jahr ein neues Handy. Aufrüsten genügt.
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  • Kommentar von Peter Steiner  (Stein des Anstosses)
    Wahrscheinlich kommen in vielen Branchen jetzt noch die Schiffe in den Zielhäfen an, die vor der Sperre ausgelaufen sind. Das wird sich sicher bald ändern und man wird den Rückgang der Produktion und des Transports in/aus China dann auch andernorts merken.
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    1. Antwort von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
      Warum nicht wieder die Produktionsstätten aus China abziehen und wieder vermehrt in Europa produzieren??????? Es sollen halt PC und Handyfabriken neu in Europa geschaffen werden, damit man nicht mehr von China abhängig ist.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Wegen des Ausbruchs des Corona-Virus in China bekommt die Wirtschaftswelt einen gewaltigen Husten. Die Abhängigkeit von China in wirtschaftlicher Sicht hat einen hohen Preis. Jeder der in anderen Ländern produzieren lässt, sei es auch weil es billiger ist, macht sich abhängig und wehe es läuft aus irgendeinem Grund nicht mehr rund, betrifft es den ganzen Wirtschaftsraum. Wenn immer möglich das eigene Land bevorzugen. Wir brauchen vieles nicht (Kitsch und krankmachende Stoffe) aus China kommt.
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