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Historischer Tag an der Börse SMI knackt die 10'000-Punkte-Marke

  • Der Schweizer Börsen-Leitindex SMI hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 10'000 Punkten überschritten.
  • Am Nachmittag notiert der Index 1.57 Prozent im Plus bei 10'006 Zählern.
  • Für Auftrieb an den Börsenplätzen in der Schweiz wie auch weltweit sorgen derzeit Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die Notenbanken in den USA und in Europa.

EZB-Chef Mario Draghi hat den Märkten laut Händlern mit seiner Eröffnungsrede auf einer Zentralbankkonferenz in Portugal neue Zinsfantasie eingehaucht. Er sagte, falls sich die wirtschaftlichen Perspektiven nicht bessern, sei ein zusätzlicher Stimulus erforderlich. Zusätzliche Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe seien denkbar, sie gehörten zum Instrumentenkasten der EZB. Dies dürfte das Kursfeuerwerk ausgelöst haben.

SMI auf Erfolgskurs

Der SMI ist im laufenden Jahr damit bisher um fast 19 Prozent gestiegen und hat andere namhafte Indizes wie den Weltleitindex Dow Jones Industrial oder den deutschen DAX, die um 13 Prozent respektive 17 Prozent höher stehen, hinter sich gelassen.

Der meist beachtete Schweizer Börsenindex startete am 30. Juni 1998 mit einem Anfangsstand von 1500 Punkten und setzte sich zunächst aus 24 Titeln zusammen. Später wurde er auf 30 Titel erweitert und im Jahre 2007 auf 20 Aktien reduziert.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Wenn von Zentralbankendie Rede ist. Vor mehr als 100 Jahren wurden die Bank of England und dann die Federal Reserve in den USA unter Mithilfe der schwachen und der korrupten Politik von einigen wenigen Grosskapitalisten als private Gesellschaften gegründet. Seither wird das Volk von eben diesen Hochfinanz Familien systematisch ausgebeutet. Die EZB kam erst 100 Jahre spaeter in den Genuss dieser magischen Geldquelle.Dieselben Leute beherrschen auch heute das ganze Finanzsystem.
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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Frau Kunz, wir haben das Heu nicht auf derselben Bühne aber oft bin ich mit Ihnen gleicher Meinung. Was die Nationalbank angeht muss ich Ihnen aber sagen, dass es sich um eine Aktiengesellschaft, also um eine private Institution handelt und da hat das Parlament absolut nichts zu sagen. Im Uebrigen bin ich ein vehementer Gegner aller Zentralbanken die nur das Volk aussaugen und die Gewinne dem Grosskapital geben (ausser der Schweiz, den Kantonen).
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  • Kommentar von Peter Fehlmann  (Peet)
    Die Lunte zur Implosion ist gezündet... Irgendwann endet der aufgeblasene Finanzwahnsinn... Der Knall wird unüberhörbar und nachhaltig spürbar sein...
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