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Ausfälle in Milliardenhöhe
Aus Tagesschau vom 22.05.2020.
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Ruf nach Kostenverteilung Corona kostet Spitäler Milliarden

Die Schweizer Spitäler schätzen den finanziellen Schaden durch die Covid-19-Massnahmen auf 1.5 bis 1.8 Milliarden Franken – 80 Prozent davon wegen des Operationsverbots. Dies zeigt eine Schätzung des Vereins SpitalBenchmark für die Zeit bis Ende April.

Geld verloren haben die Spitäler auch, weil sie auf Geheiss des Bundes zusätzliche Plätze schaffen mussten zur Bewältigung der Pandemie.

Spitäler fordern Kostenverteilung

Der Spitalverband H+ fordert nun, dass die ungedeckten Mehrkosten und die Ertragsausfälle durch den Bund, die Kantone und die Versicherer kompensiert werden, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt. Die Spitäler hätten «in Rekordzeit Personal, Infrastrukturen und Material bereitgestellt», damit die an Covid-19 erkrankten Patienten zu jedem Zeitpunkt die notwendige medizinische und pflegerische Versorgung erhielten.

Der Bundesrat müsse nun so rasch wie möglich einen nationalen Gesundheitsgipfel einberufen, um die Frage nach der «gesetzeskonformen Kostenverteilung» zu klären.

Tagesschau, 22.5.2020, 19.30 Uhr;

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54 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Vor 10 Jahren hat eine Herzspezialistin meiner Mutter geraten es sei Lebensnotwendig das sie einen Beipass brauche. Meine Mutter fragte mich verunsichert um Rat. Meine Antwort, sie müsse sich selbst entscheiden, doch aus meiner Sicht würde ich es nicht tun, den in ihrem Alter sei jeder Chirurgische Eingriff ein hohes Risiko. Meine mutter wird im September 95 Jahre alt und hat den so für sie Überlebens wichtige OP nicht gemacht und lebt sehr gut und Eigenständig! Wir sind èberversorgt!
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  • Kommentar von Erika Zwicky  (Gün)
    Es ist wohl nicht Corona, das die hohen Kosten verursacht, sondern die angeordneten Massnahmen. Diese waren im Gesundheitswesen übertrieben und dauerten viel zu lange. Es war nicht nachvollziehbar, warum nicht Corona kranke Menschen nicht behandelt wurden, alles unter dem Titel, es „könnte“ zu Engpässen kommen. In der eigenen Familie wurde eine Behandlung einer seltenen, schweren Krankheit (monatliche Infusion im Spital) verweigert. Das Ergebnis massive Verschlechterung des Zustandes.
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    1. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      In meinem Bekanntenkreis wurde eine Frau operiert und hat sich da mit dem Virus angesteckt. Inzwischen ist sie nach wochenlangem Kampf verstorben. Sie sehen, alles hat 2 Seiten. Ich frage mich warum diese Infusionen nicht zuhause durchgeführt werden konnten?
      Wenn ich nach Brasilien schauen, geben mir die Massnahmen des BAG die Zuversicht, dass richtig gehandelt wurde.
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  • Kommentar von Monika Mitulla  (momi)
    Die Krankenkassen haben gleichbleibend Prämien eingenommen, obwohl die Spitäler halbleer waren. Manche (lange nicht alle) Spitäler hatten Kurzarbeit angemeldet. Deshalb ist es nicht mehr als Recht, dass sich Bund und Krankenkassen die Milliardenkosten teilen. Die Kantone sollten m.E. aussen vor gelassen werden, denn sie tragen bereits viel zu viele Kosten aus den Massnahmen, die der Bund angeordnet hat. Die folgenden Sozialkosten, die ebenfalls die Kantone zu tragen haben, werden gewaltig sein.
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    1. Antwort von Gerbrand Ronsmans  (GRo)
      Dass Personal war im Kurzarbeit und muss nun Rückwirkend die Fehlzeit nachholen. Die einzigste die dazu Verdienen sind die Chef- und Oberärzten und das Spital mit seine Zulieferer. Diese 1-2 Mia. landet nicht bei die Pflegende oder Tieflohner sie landet bei den Topshots und Zulieferer (Pharma,...). Die zuviel bezahlte KK-Prämien gehen nicht verloren, kommen in die reserve und bescheren uns tiefere Prämien in 2021.
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    2. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      Zur Erinnerung: Im Spital gibt es 70 - 80% Personalkosten... Dabei spielt die Pflege eine grössere Rolle als die Chefarztsaläre. NB sind in den vergangenen 20 Jahren insbesondere die Büroarbeitsplätze massiv angestiegen - über hunderte von Prozentpunkten.
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