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Swiss stoppt alle Flüge nach China bis Ende März
Aus Tagesschau vom 14.02.2020.
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Mit Ausnahme von Hongkong Swiss fliegt bis Ende März nicht mehr nach China

  • Die Swiss setzt wegen des Corona-Virus alle Flüge zum chinesischen Festland bis zum Ende des Winterflugplans – also bis zum 28. März – weiter aus.
  • Nach Hongkong fliegt die Lufthansa-Tochter noch mit reduzierter Kapazität – die Swiss setzt für diese Flüge kleinere Jets ein.A

Auch der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa sowie dessen Tochter-Unternehmen Austrian Airlines setzen alle Flüge zum chinesischen Festland bis zum 28. März aus.

Betroffen seien Verbindungen von und nach Peking und Shanghai, die bisher nur bis zum 29. Februar gestrichen waren, teilt der Konzern mit. Flüge nach Nanjing, Shenyang und Qingdao waren bereits zuvor bis Ende März ausgesetzt worden.

Corona-Virus verursacht Millionenschäden bei Airlines

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Das Corona-Virus wird Airlines nach Einschätzung der zivilen Luftfahrtorganisation ICAO wegen des Ausfalls von Flügen umgerechnet rund vier bis fünf Milliarden Franken an Umsatzausfall einbrocken. Der Virusausbruch in China werde damit grössere Folgen haben als die Sars-Infektion 2003, erklärte die ICAO am Mittwochabend (Ortszeit) in Montreal.

Rund 70 Fluggesellschaften weltweit haben alle internationalen Flüge von und zum chinesischen Festland gestrichen. Weitere 50 Airlines hätten ihren Flugplan gekürzt. Die ausländischen Fluggesellschaften verringerten ihre Kapazitäten damit um 80 Prozent, chinesische Airlines um 40 Prozent.

«Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation für Flüge von und nach Hongkong werden leichte Kapazitätsanpassungen vorgenommen.» Die Lufthansa streiche vereinzelte Flüge, und Swiss setze im März auf den Flügen von und nach Hongkong kleinere Flugzeuge ein.

Auch andere verlängern

Auch die skandinavische SAS verlängert den Flugstopp nach China. Wegen der Lage in der Volksrepublik habe sich das Unternehmen dazu entschlossen, Schanghai und Peking bis zum 29. März nicht mehr anzufliegen, teilten die Skandinavier mit.

SAS hatte zunächst alle China-Flüge bis zum 9. Februar gestrichen und diese Massnahme dann bis Ende Februar verlängert. Im normalen Betrieb bietet SAS zwölf regelmässige Verbindungen nach Peking und Schanghai an. Hongkong wird dagegen weiter regulär bedient.

Kreuzfahrten fallen aus

Nicht nur der Flugverkehr, auch der Schiffverkehr bekommt die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu spüren. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat deshalb ihre Asiensaison vorzeitig beendet.

Betroffen seien die Schiffe «Aidavita» und «Aidabella» mit insgesamt rund 3300 Passagieren, teilte das Unternehmen in Rostock mit. Ihre Fahrten enden demnach am Sonntag beziehungsweise Montag in Laem Chabang/Bangkok (Thailand). Regulär hätte das Asien-Programm noch bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen.

SRF 4 News, 10 Uhr;agenturen/widb/rehm;from

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Vale Nipo  (VNxpo)
    Man kann es positiv oder negativ sehen. Dieser Einbruch der Wirtschaft könnte auch Vorteile in puncto Klimaschutz mit sich bringen, jedoch auch viele Arbeitslose bedeuten. Ich persönlich gönne den Airlines diesen Einbruch. Wer so Rücksichtslos mit Mutter Natur umgeht, wird bestraft. Der neue Corona-Virus wie auch zukünftige Viren könnten durch die Erderwärmung weiter mutieren, was jedoch nicht sehr optimal für die Weltbevölkerung wäre. Also besser die Weichen auf Grün statt auf Rot stellen.
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  • Kommentar von Markus Freiburghaus  (fribi)
    Was so ein kleines und unsichtbares "Käferli" alles bewirken- oder eben auch bremsen- kann.... Und wir Menschen glauben immer noch, die Welt im "Griff" zu haben. Dies ist der Preis, den wir für unsere uneingeschränkte Mobilität und die jede Ecke der Welt unsicher machende Tourismusbranche bezahlen!
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Nicht nur Tourismusbranche, sondern die globale Wirtschaft allgemein.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Weniger fliegen wäre absolut machbar auch in der Wirtschaftswelt, heute kann man Videokonferenzen abhalten und braucht da nicht vor Ort zu sein, es fehlt schlicht der Wille etwas zu verändern oder beizutragen!
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  • Kommentar von Simon Samuel  (Seiimeen)
    Stimmt leider nicht ganz. Von der Swiss Webseite (https://www.swiss.com/ch/en/various/breaking-news):
    − Flights to Beijing and Shanghai suspended until February 29

    − Nanjing, Shenyang and Qingdao will not be served until March 28
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Simon Samuel Besten Dank für den Hinweis Herr Samuel. Ein Anruf bei Swiss hat ergeben, dass die Swiss-Kollegen die Website falsch aktualisiert haben. Unsere Angaben stimmen. Die Flüge nach Peking und Schanghai werden bis zum 28. März ausgesetzt.
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