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Legende: Video 10vor10 vom 18.07.2019 abspielen. Laufzeit 25:38 Minuten.
Aus 10vor10 vom 18.07.2019.
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Fête des Vignerons Beste Winzer in Vevey ausgezeichnet

  • Jean-Daniel Berthet aus Epesses/Bourg-en-Lavaux ist zum neuen Winzerkönig gekrönt worden.
  • Das während der ersten Aufführung des grossen Spektakels zur Fête des Vignerons in Vevey.
  • Sechs Winzer wurden zudem mit Goldmedaillen ausgezeichnet.

Unter den Siegern war mit Corinne Buttet auch erstmals eine Frau. Weiter wurden 19 Silber- und 49 Bronzemedaillen verliehen.

Der 56-jährige Berthet, der bei Lux Massy Vins arbeitet, folgt auf Reymond Favez, der 1999 zum Winzerkönig gekrönt worden war. Er gewann diesmal eine Silbermedaille. Insgesamt wurden in diesem Jahr 200'000 Franken an Prämiengeldern ausgeschüttet. Damit wurden die besten Weinbauern geehrt, nachdem ihre Tätigkeit von der Bruderschaft der Winzer bewertet worden war.

Tweet vom Bundesrat

Ab 19 Uhr fanden in der Riesenarena mit rund 20'000 Plätzen die erste von 20 Vorstellungen statt. Unter den Zuschauern war auch Bundesrat Guy Parmelin, der das grossartige Spektakel, das alle Regionen der Schweiz vereine, in einem Tweet lobte.

Die vom berühmten Tessiner Regisseur Daniele Finzi Pasca konzipierte Freilichtvorführung dauerte 2 Stunden und 45 Minuten. Sie handelte von einem Dialog zwischen einem kleinen Mädchen namens Julie und seinem Grossvater, der es in die Traditionen und Arbeiten am Weinberg einführt. Etwa 6000 Schauspieler, Statisten, Sänger und Musiker waren laut offiziellen Angaben an dem Spektakel beteiligt.

Den Umzug der Winzerbruderschaft im Städtchen am Genfersee hatten sich am Donnerstagnachmittag zuvor rund 40'000 Menschen angeschaut. Die Parade mit Winzern, Schauspielern, Musikern, Sennen in bunten Kostümen sowie mit zahlreichen Kühen und Ziegen hatte für einen farbenfrohen Auftakt des Winzerfests gesorgt. Während das Publikum auf der Suche nach Schattenplätzen war, führten Basler Trommler und Pfeifer die Prozession an, gefolgt von Hundertschweizern mit ihren Hellebarden.

Nur ein Mal pro Generation

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Fahnenträger mit allen Kantonswappen marschierten vor den Mitgliedern der Winzerbruderschaft – der Confrérie des Vignerons. Die Confrérie des Vignerons ist Organisatorin des gigantischen Volksfests, das nur alle 20 bis 25 Jahre stattfindet – einmal pro Generation. Die jüngste Ausgabe des Winzerfests war im Jahr 1999 gewesen. Traditionell läuteten am frühen Nachmittag die Kirchenglocken von Lausanne über Châtel-Saint-Denis FR bis nach Lavey VD, um die Bevölkerung im Winzergebiet auf das Fest aufmerksam zu machen.

Insgesamt rechnen die Organisatoren 2019 mit einer Million Besucher – doppelt so viele wie 1999. OK-Präsident Frédéric Hohl erinnerte vor den Medien daran, dass das Festival 160'000 Quadratmeter öffentlichen Raumes umfasse, je einen Kilometer links und rechts der Arena.

60 temporäre Restaurants stünden den Besuchern zur Verfügung. «Wir wollen nicht, dass die Leute gleich nach der Show nach Hause gehen», sagte er. Bisher seien rund 80 Prozent der Tickets verkauft worden, hiess es. Die letzte Vorstellung des diesjährigen Festes ist für den 11. August geplant.

Als Weltkulturerbe anerkannt

Die Wurzeln der Fête des Vignerons reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Es ist die erste lebendige Schweizer Tradition, die von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das regionale Fest der Winzer vom Lavaux zu einem Anlass der Superlative entwickelt. Das Budget für die Veranstaltung beträgt rund 100 Millionen Franken.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Einmal mehr setzt sich Bundesrat Guy Parmelin in Szene!!! Sich den hochakuten Problemen im Land anzunehmen, wäre wohl schwieriger für ihn!!!
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Gratulation dem Sieger. Immerhin kann man diesem Beitrag entnehmen, für welche Firma er tätig ist und, dass er tendenziell Trauben aus den Hängen von Epesses in die Flaschen bringt. Deshalb ist es wichtig zu wissen welchen Ruf "seine Weine" und die der übrigen ausgezeichneten Winzer geniessen. Auch ein Preisvergleich zu diesem Beitrag wäre angemessen. Andererseits kann man auf Berichte zu diesem aus dem Ruder laufenden Gigantismus-Fest verzichten. Sympathisch sieht anders aus.
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  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    Und wer wurde jetzt ausgezeichnet? Zumindest ein Link wäre da sinnvoll. Ist ja wie in der Sportabteilung. Die Zweitplatzierten werden schon nicht mehr genannt oder soll man sich im Internet zusammensuchen.
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