Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Umstrittene Wohnsiedlung: Könnten Private günstiger bauen? abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
01:20 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 09.05.2019.
Inhalt

Grossprojekt in Zürich Städtisches Wohnen für 213 Millionen Franken

369 Wohnungen, vier Kindergärten, Büro- und Gewerberäume: Auf drei Landparzellen der Stadt Zürich im Quartier Leutschenbach möchte der Zürcher Stadtrat für 213,2 Millionen Franken eine Grossüberbauung erstellen.

In der neuen kommunalen Siedlung Leutschenbach am Stadtrand von Zürich würde günstiger Wohnraum für rund 1200 Menschen entstehen. Ein Drittel der Wohnungen wird subventioniert und die übrigen Mietzinse richten sich nach dem Prinzip der Kostenmiete. Eine 4-Zimmer-Wohnung soll demnach rund 1530 Franken monatlich kosten, eine subventionierte Wohnung derselben Grösse 1240 Franken. Der Bau erreicht dank einer Photovoltaikanlage, Fernwärmeanschluss und die Nutzung der Abwärme vom benachbarten Fernsehstudio den Minergie-ECO-Standard.

Widerstand wegen hoher Kosten

FDP und SVP bekämpfen das Projekt. Sie sind der Meinung, dass private Investoren ein qualitativ besseres Bauprojekt zu tieferen Kosten realisieren könnten.

Die Stadt Zürich möchte 2020 mit dem Bau beginnen, die ersten Wohnungen sollen ab 2023 bezugsbereit sein.

2. Vorlage: Neubau Schulhaus Freilager

Visualisierung der Schul- und Aufenthaltsräume im Obergeschoss des geplanten Schulhauses Freilager in der Stadt Zürich.
Legende: Im Obergeschoss sind Klassenzimmer, Bibliothek und weitere Unterrichtsräume angesiedelt. ZVG Stadt Zürich/Visualisierung Planergemeinschaft SA Freilager

Der Zürcher Schulkreis Letzi erlebt seit Jahren ein grosses Wachstum. Mit dem Neubau des Schulhauses Freilager im Quartier Albisrieden soll dieser Entwicklung Rechnung getragen werden. Kostenpunkt: 63,3 Millionen Franken.

Das Schulhaus Freilager bietet Platz für 15 Primarschulklassen, 3 Klassen der Heilpädagogischen Schule, eine Doppelturnhalle und eine Schulschwimmanlage. Ausserdem wird im Untergeschoss eine Energiezentrale des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich ewz eingebaut. Das Schulhaus wird auf einem Teilgebiet eines bestehenden Familiengartenareals gebaut. Mit dem Bau soll diesen November begonnen werden, damit das Schulhaus im Sommer 2022 bezogen werden kann.

Der Bedarf eines neuen Schulhauses im Schulkreis Letzi ist unbestritten. Die Grünen lehnen das Projekt trotzdem ab, da bereits heute absehbar sei, dass der neue Schulraum für rund 350 Kinder nicht ausreichen werde.

3. Vorlage: Ersatzneubau Wache Wasserschutzpolizei

Visualisierung des geplanten Ersatzneubaus der Wasserschutzspolizei am Zürcher Mythenquai
Legende: Dank des grösseren Ersatzneubaus soll künftig auch der Kommandoraum der Wasserschutzpolizei in der Wache Platz haben. ZVG Stadt Zürich/Visualisierung Siegerprojekt CORAY

Die Wache der Wasserschutzpolizei am Mythenquai muss nach 65 Jahren saniert werden. Um gleichzeitig mehr Platz zu erhalten, plant die Stadt Zürich einen Ersatzneubau am gleichen Standort für 20,97 Millionen Franken.

Auf den drei Stockwerken des Neubaus werden neben dem 24-Stunden-Betrieb der Wache auch die Fachgruppe Umweltdelikte und die Kommissariatsleitung an einem Standort zusammengeführt. Die Wasserschutzpolizei gehört zur Stadtpolizei Zürich und ist für die Sicherheit und Ordnung auf allen stadtzürcher Gewässern und der Ufer- und Hafenanlagen zuständig.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Sebastian Köhler  (Tekk)
    Na wenn die FDP und SVP dagegen sind kann es ja Grundsätzlich nur ne gute Sache sein. Das private Investoren das "vieleicht" etwas günstiger realisieren kann zwar schon sein, darum geht es aber nicht, denn mit privaten Investoren werden die Mieten dann ganz sicher nicht bei 1500Chf liegen. Es wird Zeit das mehr günstiger Wohnraum geschaffen wird, von teurem haben wir denke ich genug.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Regner  (Schorschli)
    Bei einem Drittel der Wohnungen beträgt die Miete 1500.- Franken. Bei den anderen zwei Drittel wird die Miete höher sein...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Bisschen komische Rechnung mit den 1500.- Kostenmiete bei 213 Mio. Fr. Investitionen. Das gibt knapp über 3% pro Wohnung. Ob damit die Kosten wirklich gedeckt sind. Immerhin will ja der Steuerzahler nicht alle 30 Jahre rasch mal eine Viertelmilliarde Franken in die Hand nehmen um den Wohnraum zu erhalten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen