Zum Inhalt springen

Header

Audio
Urteil gegen Springreiter Paul Estermann
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 14.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Inhalt

Springreiter Estermann Gericht sieht «zweifelsfreie» Beweise für Tierquälerei

Das Bezirksgericht Willisau hat die Begründung seines Urteils gegen Springreiter Paul Estermann veröffentlicht.

Das Willisauer Bezirksgericht hatte den Luzerner Springreiter Paul Estermann im November 2019 verurteilt – am Dienstag lieferte es nun die schriftliche Urteilsbegründung nach. Und es macht deutlich: Nach Würdigung der vorliegenden Beweise sieht es das Gericht als «zweifelsfrei» erwiesen an, dass der Tatbestand der Tierquälerei erfüllt sei.

Estermann soll mittels starker Peitschenhiebe während des Trainings seine Pferde so stark verletzt haben, dass eine ärztliche Behandlung notwendig war.

Der Springreiter wird mit einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 160 Franken und einer Busse von 4'000 Franken bestraft. Eine gewisse Vorverurteilung durch die Medienberichterstattung führte zu einer leichten Reduktion des Strafmasses. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Der Beschuldigte hat gegen das Urteil Berufung angemeldet. Das Urteil des Willisauer Bezirksgericht ist daher nicht rechtskräftig. Nun muss sich das Luzerner Kantonsgericht mit dem Fall befassen.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christa Geering-Böni  (Herold)
    Es ist einfach nur entsetzlich, was da abgeht! Es ist nicht das erste Mal, dass der Paul sowas "abliefert" und noch immer tut der Schweizer Reitsportverband (SVPS) nichts!!!! No go! Wenn man überlegt, wie sensibel Pferde sind, was sie alles tun für ihre Reiter, Besitzer!!!!! Da kommt so ein a.... armer Mensch daher und denkt sich; wenn diese Sache (ein Lebewesen) nicht tut was ich will, sorge ich dafür, dass es das tut! Lebenslang sperren!!!!! Er wird es wieder tun! Haltet ihn fern von Tieren!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von John Carter  (John Carter)
    Ich glaube nichts mehr, was ich selber gesehen habe. Heute wird nicht nur in Politik uns Wirtschaft gelogen was das Zeug hält. Jeder dem etwas nicht passt kann ohne weiteres einen Skandal auslösen.

    Ich nehme stark an, dass alle Verurteiler im Forum selber dabei waren.

    Empörung ist heute in und gehört zum guten Ton.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Felix Burch  (Fritzli)
    Was macht der Verband?Schweigen,statt handeln,warum nicht sperren für mindestens 5 Jahre,das ginge wenigstens ans Geld.
    Lächerliches Urteil,skandalös!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen