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In Goldau wird für einen besseren ÖV gebaut - Arth verliert eine Buslinie
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.05.2020.
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Arth ist nicht erfreut Bahnausbau bringt Buslinie zum Verschwinden

Arth verliert seine Buslinie nach Walchwil - weil der Bahnhof Arth-Goldau zur neuen Drehscheibe für den ÖV wird.

Ende Dezember 2020 sollen laut momentanen Zeitplan die Bahngeleise am Zugersee zwischen Zug und Arth-Goldau doppelspurig ausgebaut sein – der Bahnhof Arth-Goldau wird dann zum wichtigsten Knotenpunkt für den inneren Teil des Kantons Schwyz.

Das hat Auswirkungen für die Buslinie, die heute stündlich von Arth nach Walchwil im Kanton Zug verkehrt: Wie das Schwyzer Baudepartement am Dienstag mitteilte, wird sie auf den Fahrplanwechsel stillgelegt. Im neuen «dichten Fahrplankonzept» sei kein Platz mehr für sie, ein weiterer Betrieb sei «weder ökonomisch noch ökologisch zu begründen».

Petition verlangte Erhalt der Buslinie

Die Buslinie ist vor allem in Arth populär, weil sie einen unkomplizierten Anschluss in den Kanton Zug garantiert. Ende März wurde eine Petition eingereicht, die die Aufrechterhaltung der Linie verlangt. Der Gemeinderat von Arth unterstützte das Anliegen. Die Schwyzer Regierung erteilt ihm nun aber eine Abfuhr.

Auch ohne Buslinie seien die Arther ab 2021 schneller in Zug als heute, argumentiert sie. Neu würden nämlich im Viertelstundentakt Busse von Arth nach Goldau verkehren, von wo die Passagiere im Halbstundendentakt mit der Bahn nach Zug reisen können – in 29 Minuten, statt in 38 Minuten wie heute.

Durch die enge Anbindung an den Bahnhof Arth-Goldau hätten sie zudem häufigere und schnellere Verbindungen nach Zürich, Luzern, Küssnacht, Schwyz und Rotkreuz.

Bus zu schwach frequentiert für Kantonsbeiträge

Kommt dazu: Die Auslastung der heutigen Buslinie ist gering. Mit Beiträgen von den Kantonen Schwyz und Zug könnte sie nicht rechnen, würde sie weiterbetrieben, auch vom Bund käme keine Unterstützung. Darum heisst es beim Schwyzer Baudepartement: «Will die Gemeinde Arth an dieser Buslinie festhalten, müsste sie als eigenständiges Angebot von der Gemeinde oder weiteren Direktinteressierten geführt und finanziert werden.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 19. Mai 2020, 17:30 Uhr;

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