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Fix oder flexibel? Die unterschiedlichen Strategien der Zentralschweizer Skigebiete.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 14.11.2019.
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Alles fährt (wieder) Ski Flexible Preise für Tickets? Kleine Skigebiete machen nicht mit

Es geht wieder los: Am Donnerstag präsentierten 14 Zentralschweizer Skigebiete ihre neuen Angebote, mit welchen sie in die Saison starten. Dabei setzen die grossen Skigebiete wie Andermatt-Sedrun auf flexible Ticketpreise. Die kleinen wollen - oder können - hier aber nicht mitmachen.

«Probleme bei den Zufahrtswegen»

Flexible Billettpreise: Hier gibt es verschiedenen Modelle. Billigere Tickets, wenn man früh bucht - oder auch günstigere Tickets unter der Woche oder bei schlechtem Wetter. Und gerade in den letzten Tagen hat das Skigebiet Andermatt-Sedrun eine weitere Neuerung publik gemacht: Ein Halbtax-Abo für Skibillette. Dazu soll es einen Extrazug ab Zürich geben, welcher die Gäste ab dem Bahnhof Zürich-HB direkt nach Göschenen bringt.

Solche Neuerungen findet Adrian Bühlmann sehr positiv. Er ist Geschäftsführer der Transportunternehmungen Zentralschweiz TUZ. «Erfahrungen aus der letzten Saison zeigen, dass die Probleme oftmals nicht in den Skigebieten selbst bestehen, sondern auf den Zufahrtswegen», sagt Bühlmann.

Strategie der Kleinen: Attraktive Festpreise

Bei diesem Preiskampf machen die kleinen Skigebiete aber nicht mit: «Wir wollen attraktive Festpreise», sagt Marcel Murri, Geschäftsführer beim Skigebiet Sattel-Hochstuckli. Sie hätten vorwiegend Tagesgäste, und da sei das Wetter ausschlaggebend. «Unsere Strategie sind attraktive Festpreise», sagt Murri.

Die kleinen Skigebiete machen einen sehr guten Job.
Autor: Adrian BühlmannGeschäftsführer TUZ

Gerade das Zusammenspiel zwischen grossen und kleinen Skigebieten sei aber sehr wichtig, sagt Adrian Bühlmann: «Gerade an kleinen Liften wird wertvolle Ausbildungsarbeit geleistet.» Die grossen Gebiete seien hingegen wichtig, um in die Welt hinaus zu leuchten und Touristen anzulocken.»

Für alle, die in möglichst vielen Skigebieten die Pisten testen wollen, gibt es auch in diesem Jahr wieder den Schneepass: Wer diesen löst, kann in 14 Skigebieten den Zugang zu über 600 Pistenkilometern geniessen, neu auch in Airolo im Tessin.

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