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YB will dem Thema psychische Erkrankung zu mehr Präsenz verhelfen
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.10.2019.
abspielen. Laufzeit 07:25 Minuten.
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Psychische Gesundheit im Sport YB setzt sich für psychisch kranke Menschen ein

Die Stiftung Pro Mente Sana und der BSC Young Boys gehen eine Partnerschaft ein – für drei Jahre.

Die beiden Partner wollen mit der Kooperation der Stigmatisierung von psychischen Krankheiten entgegenwirken. Deshalb werden Projekte und Aktionen lanciert, um das Thema zu enttabuisieren.

Der Stiftung Pro Mente Sana helfe dabei die grosse Reichweite von YB, sagt Marcel Wisler von Pro Mente Sana. Der Fussballclub spreche Menschen aus allen Schichten und allen Generationen an. «Ich kann mir aber vorstellen, dass die Aktion auch Auswirkungen auf den Verein selber haben wird», sagt Wisler.

Aktive Gesprächskultur im Verein

YB will dank der Zusammenarbeit mit gutem Beispiel vorangehen, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Freitag heisst. YB sei sich seiner sozialen Verantwortung bewusst. Man pflege im Verein eine aktive Gesprächskultur, sagt YB-Geschäftsführer Wanja Greuel: «Wir fragen unsere Leute immer wieder: Wie geht es dir? Läuft zuhause alles gut?» Und auch wenn man dann merke, dass die sportliche Leistung nicht stimme, schaue man nicht über die menschlichen Aspekte hinweg.

Leistungsdruck lastet schwer

Pro Mente Sana betont, dass psychische Krankheit auch vor Spitzensportlern nicht Halt macht. «Im Gegenteil», sagt Marcel Wisler, «psychische Krankheit ist bei Sportlern ein Tabuthema, weil man Angst hat, dass die Karriere Schaden nimmt.»

Das sagt auch Nicole Peterer, Mentalcoach bei YB: «Der Leistungsdruck, der auf den Spielern lastet, ist sehr hoch», sagt sie. In der Gesellschaft herrsche die Meinung vor, dass Schwäche zeigen im Spitzensport keinen Platz habe, sagt Peterer.

Die Stiftung Pro Mente Sana wurde 1978 gegründet. Sie arbeitet im Interesse psychisch beeinträchtigter Menschen in der Schweiz. So setzt sie sich unter anderem für die Anliegen erkrankter Menschen ein. Sie tritt auch gegen Vorurteile und Benachteiligungen an.

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