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Drei Unternehmer mit drei unterschiedlichen Denkweisen diskutieren am Tisch mit Peter Brandenberger
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 19.11.2019.
abspielen. Laufzeit 07:09 Minuten.
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MäntigApéro Drei Unternehmer – drei Erfolgsrezepte

Firmenpatron Willy Michel, Werberin Nadine Borter und Jungunternehmer Raphael Reber waren zu Gast im MäntigApéro.

Alle drei sind Unternehmer, haben sich selbstständig gemacht, wollten unabhängig sein – und doch sind sie ganz unterschiedlich. Sie sind unterschiedlich alt – aus drei Generationen, haben andere Vorstellungen, führen anders. Im MäntigApéro des Regionaljournals und der SRG Bern Freiburg Wallis haben sie über ihre Erfolgsrezepte gesprochen.

Willy Michel verkörpert das patronale Unternehmertum. Er ist Verwaltungsratspräsident des Medizintechnikunternehmens Ypsomed in Burgdorf und engagiert sich auch im neuen Berner Innovationszentrum Sitem-Insel. Manchmal müsse man als Chef klare Vorgaben geben, durchgreifen, damit die Firma weiterkommt, so Michel.

Innovative Unternehmensführung

Nadine Borter ist Inhaberin der Berner Werbeagentur Contexta. Den fixen Arbeitsplatz in der Stadt Bern hat sie jedoch aufgegeben und wechselt regelmässig den Bürostandort. Sie wolle dorthin, wo die Zielgruppe ihrer Kunden sei, so Borter. Im Sommer arbeitete die Firma in einer Badi – aktuell in der Lobby einer Jugendherberge. Mit dem «Nomadentum» wolle sie ein neues Denken in die Köpfe ihrer Mitarbeitenden bringen.

Wir gehen dorthin, wo sich ds Leben abspielt. Das verändert unseren kreativen Prozess.
Autor: Nadine BorterInhaberin der Berner Werbeagentur Contexta

Der dritte Unternehmer in der Diskussionsrunde war der 27-jährige Raphael Reber, der bereits im Gymnasium 4000 Franken im Monat verdiente. Mit seiner jungen Firma Zeilenwerk konzipiert er Apps für die digitale Zukunft. Seine Mitarbeitenden können sich an seiner Firma beteiligen.

Patronat oder Innovation?

Borter und Reber sind sich einig: In ihren Unternehmen braucht es neue, innovative Ideen. Willy Michel hingegen ist skeptisch. Seine Branche, die Pharmaindustrie, sei konservativ. Da gebe es auch klare Vorschriften und Regeln und dies zu verändern sei relativ schwierig.

Einig sind sich alle drei Unternehmer: Wer sich selbstständig macht, muss überzeugt sein, dahinter stehen und über einen gewissen Zeitraum Entbehrungen in Kauf nehmen. Borter fügt an: «Jeder von uns hat für sich die Freude, die Leidenschaft und die Mission gefunden, für die er jeden Tag gerne aufsteht.»

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