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Öffentliche Pflanzbeete würden die Stadt aufwerten, finden die Linksparteien
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 21.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:41 Minuten.
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Neue «Anbauschlacht?» Öffentlicher Gemüseanbau in Basel

Die linksgrüne Mehrheit im Grossen Rat will in allen Quartieren Tomaten oder Gurken anpflanzen.

Öffentliche Gemüse-Flächen in allen Basler Quartieren seien gut für das Klima und könnten zum sozialen Treffpunkt werden. Ähnliche Projekte in Grossstädten wie New York hätten dies gezeigt. Das sagten Befürworterinnen des «Gemüse-Vorstosses» im Grossen Rat.

Das jüngste Ratsmitglied, Jo Vergeat vom Grünes Bündnis, hatte den Vorstoss eingeben. Dieser verlangt, dass in allen Basler Quartieren öffentliche Flächen gesucht werden sollen, wo Tomaten, Gurken oder Karotten angepflanzt werden können. Mögliche Standorte wären demnach der Schützenmattpark oder der Garten des Basler Unispitals. So würden gerade Kinder wieder erfahren, woher die Lebensmittel kommen.

«Wir sind nicht im Zweiten Weltkrieg!»

Die Bürgerlichen waren gegen den Vorstoss. Grossrat Thomas Müry (LDP) fühlte sich in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückversetzt, als im Rahmen der sogenannten «Anbauschlacht» etwa im Schützenmattpark Kartoffeln gepflanzt wurden, um die Not der Bevölkerung zu lindern. «Aber, meine Lieben, wir sind nicht im Zweiten Weltkrieg!», rief Müry in den Saal.

Die linksgrüne Ratsmehrheit überwies den Vorstoss aber letztlich mit 47 zu 40 Stimmen. Die Regierung hat nun zwei Jahre Zeit, um einen Vorschlag zu machen, wo in den Basler Quartieren Gemüse angepflanzt werden könnte und was das kosten würde.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Eric Cerf  (Alpenjonny)
    Die Idee ist machbar, Gemüse und Früchte in öffentlichen Parks anzubauen. Funktionierte ja im Weltkrieges zwo,nach dem Plan Wahlen. Nur gab es damals noch genügend freie Flächen in grossen Parks, heute nicht mehr. Damals hatte die CH 4 Mio Einwohner heute 8,5.Könnte nur passen, wenn klare Regeln und Vorschriften gelten! Jeder Hanswurst, der von Tuten und Blasen null Ahnung hat, und sich als Hobbygärtner sieht, soll doch bitte wie bisher seinen Bedarf beim Grossverteiler posten. Basta!
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  • Kommentar von Nico Basler  (Bebbi 1)
    Passt doch. Es hat schon genug Gurken im Grossen Rat. Unabhängig von der Parteifarbe.
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    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Ich bin auch gegen food waste: Also sollen die Basler nicht noch mehr Blechsalat anrichten! Man stelle sich all die Traktoren mit Pflug und Egge vor. Definitiv das Aus für die Idee ist aber, wenn der erste urban farmer mit dem Güllewagen vorfährt ;-)
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