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Beim Wettsteinmarkt verkaufen Händlerinnen und Händler ihre lokalen Produkte.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 17.10.2019.
abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.
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Markt-Boom Auch das Wettsteinquartier erhält eigenen Markt

Märkte jeglicher Art boomen im Stadtkanton. So lockte der neue Wettsteinmarkt bei der ersten Ausgabe 300 bis 400 Leute an.

Zehn Stände, 300 bis 400 Besucherinnen und Besucher und eine gute Stimmung. So lässt sich die erste Ausgabe des Wettsteinmarkts zusammenfassen, welcher am Mittwochabend beim Wettsteinplatz neben der Grünanlage über die Bühne ging. Von nun an soll dieser jeweils mittwochs von 15 bis 19 Uhr stattfinden.

Selber produzierte Waren

Im Angebot stehen neben Gemüse, Fleisch, Käse und allerlei Spezialitäten auch Geselligkeit und Spass. «Wir wollen Markt und Treffpunkt zugleich sein», sagt Adrienne Hungerbühler, Co-Präsidentin des Vereins Wettsteinmarkt, welcher den Quartiermarkt auf die Beine stellte.

Drei Viertel der Waren, die die Händlerinnen und Händler im Angebot haben, müssen sie selber produziert haben. «Die Menschen wollen vermehrt wissen, woher die Sachen kommen, die sie einkaufen», sagt Martin Lüchinger, der sich das Vereinspräsidium mit Adrienne Hungerbühler teilt. Das könne durchaus mit dem verstärkten Bewusstsein fürs Klima zu tun haben. «Viele Leute wollen nicht mehr biologische Produkte aus Spanien, sondern solche, die wir hier anbauen», unterstreicht Hungerbühler mit diesem Beispiel.

Wettstein nimmt Matthäus zum Vorbild

Vorbild für den neuen Wettsteinmarkt ist der bereits etablierte Matthäusmarkt. Dieser hatte vor über zehn Jahren einen regelrechten Trend ausgelöst. Seither schiessen die Märkte aus dem Boden und es gibt in vielen Quartieren grössere oder kleinere Märkte. «In Basel gibt es gut 900 Markttage», sagt Sabine Horvath vom Standortmarketing. Man kann also nicht nur jeden Tag einen Markt besuchen, man kann sich meist auch auswählen, welchen Markt man besuchen will.

Verkaufen lohnt sich

«Bei unserer ersten Ausgabe hatten die Händlerinnen und Händler um 11 Uhr morgens bereits alles verkauft», erinnert sich Hannes Rau vom mittlerweile etablierten Matthäusmarkt. «Da haben die Produzentinnen und Produzenten schnell gemerkt, dass es sich für sie lohnt, den Markt zu besuchen.» Ähnlich haben die Besucherinnen und Besucher reagiert. Mittlerweile ist der Markt jeden Samstag gut besucht, auch im Winter.

Wie sich der Wettsteinmarkt entwickelt, ist noch nicht klar. Der Auftakt und die Stimmung lässt vermuten, dass auch er sich einen festen Platz im Basler Marktalltag schaffen wird. Und das nicht am Wochenende am Mittwoch, auch noch nach dem Feierabend der meisten Quartierbewohnerinnen und -bewohner.

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