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Legende: Video Aufräumarbeiten nach Hagel und Regensturm abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.06.2019.
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Sturm, Hagel, Starkregen Unwetter fordert Todesopfer in Genf

  • Ein Unwetter mit heftigem Sturm und Starkregen sowie vereinzelt Hagel ist über die West- und Zentralschweiz gefegt.
  • In Genf wurden Bäume ausgerissen, eine Frau wurde bei einem Bootsunfall getötet.
  • Auch auf der französischen Seite des Genfersees starb eine Person.

Die Touristin sei auf einem Boot gewesen, das wegen des starken Gewitters havariert sei, wie die Genfer Kantonspolizei am Abend bekannt gab. Der Versuch, zurück zum Hafen von Vésenaz zurückzukehren, sei gescheitert.

Ein Mann, der sich auf demselben Boot befunden habe, schaffte es, an Land zurückzuschwimmen und die Polizei zu alarmieren. Dazu feuerte er zwei Leuchtkörper ab, die er auf einem anderen Boot gefunden hatte, wie die Polizei präzisierte.

Die ausgerückten Hilfskräfte fanden den Körper der Frau auf dem Seegrund, nicht weit vom Hafen. Sie wurde von der Rega in ein Genfer Spital geflogen, wo ihr Tod festgestellt wurde. Eine deutsche Touristin starb auf einem Campingplatz im französischen Taninges (Haute-Savoie) nahe der Schweizer Grenze, als ein Baum auf sie fiel.

Viel Arbeit für die Feuerwehr

Am späten Samstagnachmittag waren von Frankreich aus erste starke Gewitter aufgezogen und hatten das Genfersee-Gebiet unter Wasser gesetzt. Ganze Strassenabschnitte wurden überschwemmt. Die Feuerwehr im Kanton Genf musste umgestürzte Bäume von Strassen entfernen oder überflutete Keller leerpumpen.

Im Kanton Freiburg rückten Polizei, Feuerwehr und Unterhaltsdienste rund 40 Mal aus – hauptsächlich wegen Überschwemmungen. Laut Angaben der Polizei gab es keine Verletzten.

wie beschrieben.
Legende: Alle Hände voll zu tun: Feuerwehr räumt Bäume in Genf weg. Keystone

Das Genfer Kunstmuseum bleibt am Sonntag nach einem Wassereinbruch geschlossen. An den Exponaten seien keine Schäden entstanden, teilte das Museum mit. Es seien aber Massnahmen nötig, um die Sicherheit der Werke zu gewährleisten.

Hagel und Absagen

Über der Region Thun und im Emmental hagelte es. An mehreren Orten im Berner Oberland fielen traubengrosse Hagelkörner.

Bis am Abend breiteten sich die Gewitter bis ins Mittelland aus und sorgten dafür, dass Veranstaltungen unterbrochen werden mussten, so zum Beispiel das Greenfield-Festival in Interlaken/BE. Das Konzertgelände wurde geräumt, den Besuchern wurde geraten, in Autos Schutz zu suchen. Zwei Konzerte wurden abgesagt, wie srf3.ch meldet.

In Frauenfeld/TG wurde das Gelände des Stadtfestes wegen des Sturms ebenfalls vorsorglich geräumt. Dieser beschädigte die Infrastruktur, wie die Veranstalter des Mitsommerfestes mitteilten. Mehrere Bäume ausserhalb des Festgeländes stürzten um. Verletzt wurde niemand. Das Festival soll am Sonntag weitergehen.

Am Eidgenössischen Turnfest in Aarau wurde am Abend ein Show-Anlass aus Sicherheitsgründen abgesagt. Es würden starke Windstösse von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erwartet, teilten die Veranstalter mit und warnten vor losen Gegenständen, die durch die Luft fliegen könnten.

Im Laufe des Samstagabends beruhigte sich die Situation vielerorts bereits wieder.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Es geht gegen Ende Juni und die Schweiz staunt wegen einem Hagelgewitter in unserem Land? Madonna das gab es ja bereits seit ewig und deswegen wurde nicht immer gleich ein Klimagejammer draus gemacht. Und die Bauern jamern immer: ob zu trocken , zu nass, zu verhagelt, von den Vögeln gefressen, von der Wildsau gefuttert ...
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  • Kommentar von Willy Amport  (Willy Amport)
    Ihr wolltet ja Regen jetzt kommt der Regen,...das es ein Unwetter kommen könnte sieht man an den Wolken + am Wind wie stark der Wäht + wie sich die Wolken bewegen schneller oder langsamer wenn die aneinander Knallen gibt es Donner + wenn Sie Schwarz sind kann es Regen geben , je nach Wärme kann es auch Hagel geben weil sich die Atmosphäre so Entladen tut so ist es,........wenn das alles nicht gebe hätten wir noch eine viel höhere Katastrophe.
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  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Nicola Harrison Wir müssen beginnen das Gesamte zu begreifen; mit Handlung d.h. Prävention https://www.oekoregion-kaindorf.at/index.php?id=256.
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