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Legende: Audio Festnahme eines Schweizers in Marokko abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
00:56 min, aus Nachrichten vom 30.12.2018.
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Wegen Terrorverdacht Schweizer in Marokko festgenommen

  • Ein in Marokko lebender Schweizer ist am Samstag in Marrakesch festgenommen worden.
  • Möglicherweise steht die Festnahme im Zusammenhang mit der Ermordung zweier skandinavischer Touristinnen.
  • Das Schweizer Aussendepartement EDA bestätigt die Festnahme, nicht aber die Verbindung zum genannten Fall.

Für weitere Abklärungen stehe man im Kontakt mit den zuständigen Behörden, sagte ein EDA-Sprecher zur Agentur Keystone-SDA. Die marokkanischen Behörden machen hingegen einen Zusammenhang.

Der Mann mit schweizerisch-spanischer Doppelbürgerschaft stehe unter Verdacht, Personen unter anderem im Umgang mit Schusswaffen unterrichtet zu haben. So auch die Personen, die im Zusammenhang mit der Ermordung der beiden Skandinavierinnen stehen, wie es weiter heisst. Auch wird ihm vorgeworfen, Männer für Terrorangriffe in Marokko rekrutiert zu haben.

Touristinnen im Atlas-Gebirge getötet

Die beiden Rucksacktouristinnen waren Mitte Dezember enthauptet worden. Die Leichen der 24-jährigen Dänin und ihrer vier Jahre älteren norwegischen Freundin wurden in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges gefunden.

In einem Video haben sich die Hauptverdächtigen zur Terrormiliz IS bekannt. Das Filmmaterial ist von den marokkanischen Behörden als «authentisch» eingestuft worden.

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Theres Schmid (Theres Schmid)
    Hoffentlich wird er in Marokko gaaaanz lang eingesperrt, damit er nicht bald in der Schweiz auftaucht.
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  • Kommentar von Walter Matzler (Wma)
    Wir wissen vorläufig: Der Mann ist schweizerisch/spanischer Doppelbürger, lebt in Marokko, ist im Zusammenhang mit einem Mord an zwei Touristinnen beschuldigt und verhaftet worden und ist möglicherweise Terrorist. Lassen wir nun doch die marokkanischen Justizbehörden ihre Arbeit machen und wenn er schuldig ist, soll er verurteilt werden. Alles andere ist Spekulation und vieles was hier geschrieben worden ist, hat mit dem vorliegenden Fall wenig oder nichts zu tun.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Der Mann gehört in Marokko verurteilt und nach marokk. Gesetzen bestraft. Soweit Marokko an diesem keine Menschenrechtsverletzungen begeht, sollte die CH minimalistischen konsularischen Beustand leisten. Sollte dieser Mann in der CH eingebürgert worden sein, sollten die CH-Gesetze die Einbürgerung Aufheben, zulassen.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Mit Ausnahme dass die CH-Behörden das Verfahren begleiten sollten um ein faires Verfahren zu sichern, einverstanden. Und ich denke das tun sie. Es nützt nichts hier Vorverurteilungen auszubreiten.
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