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Schweden stellt Untersuchungen gegen Assange ein
Aus Tagesschau vom 19.11.2019.
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Vorwurf der Vergewaltigung Schweden stellt Ermittlungen gegen Julian Assange ein

  • Die Voruntersuchungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange in Schweden wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung werden niedergelegt.
  • Das teilte die stellvertretende Direktorin, Eva-Marie Persson, der schwedischen Strafverfolgung mit.
  • Es gebe keine ausreichenden Beweise für eine Verurteilung, sagte Persson. Assange sitzt derzeit in Grossbritannien in Haft.

Zwar hielten die Ermittler die Klägerin für glaubhaft, doch reichten die Beweise für eine Verurteilung nicht aus, sagte Persson vor den Medien in Stockholm.

Assange, der derzeit in Grossbritannien im Gefängnis sitzt, war vorgeworfen worden, im August 2010 eine Schwedin vergewaltigt zu haben. Der heute 48-Jährige hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Jahrelanges Versteckspiel

Seit April sitzt Assange in Grossbritannien eine fast einjährige Haftstrafe wegen Verstosses gegen Kautionsauflagen ab. Zuvor hatte er sich sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London versteckt, um einer Auslieferung nach Schweden wegen der Vergewaltigungsvorwürfe zu entgehen.

In den USA ist der Wikileaks-Gründer zudem wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente und Verstössen gegen das Anti-Spionage-Gesetz angeklagt. Derzeit läuft das Auslieferungsverfahren dazu in Grossbritannien. Im Falle eines Schuldspruchs in allen Anklagepunkten in den USA droht ihm dort lebenslange Haft.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    Assange hat unbequeme Wahrheiten aufgedeckt, was ihm die Amis nicht verzeihen. Sie werden ihn Foltern und nie mehr frei lassen, derweil der Westen sich feige duckt, und stets von Menschenrechten und Pressefreiheit faselt.....eine Schande.
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Journalismus muss frei sein - was ja schliesslich zu den vom "guten" Westen als Menschenrecht so heftig "verteidigt" wird. Assange hat die Platform für Whistleblower wie Bradley (Chelsea) Manning geöffnet. So wurden Kriegsverbrechen der US- Army bekannt und der Irakkrieg damals wie heute hinterfragt. Assange ist ein Held! Sein Leumund wurde durch die angegriffenen kreise in Frage gestellt - verständlich, weil Assange den Kern getroffen hat.
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  • Kommentar von Urs Stotz  (Urs Stotz)
    "Zwar hielten die Ermittler die Klägerin für glaubhaft, doch reichten die Beweise für eine Verurteilung nicht aus".
    Noch etwas Dreck gegen Assange werfen, etwas bleibt dann wohl haften. Ermittler, die einen angeblich verwendeten Kondom als Beweis vorlegt, aber auf diesem gebrauchten Kondom DNA-Spuren fehlen, muss wirklich nicht als zitiert werden. Die sind schlicht unglaubwürdig, wie das ganze Verfahren eine traurige Farce ist und der Abschreckung dienen soll.
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