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Gegen Kapitän von Rettungsschiff wird ermittelt
Aus Tagesschau vom 20.05.2019.
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Hilfe im Mittelmeer Italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sea-Watch-Kapitän

  • Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kapitän des Rettungsschiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch.
  • Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent werfe ihm Begünstigung illegaler Migration vor, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Montag.
  • Sea-Watch bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Ermittlungen.

Ein Sprecher sagte, man sei «allerdings überzeugt davon, dass diese zu nichts führen werden; wir haben hier nichts zu verbergen.»

Das Schiff mit dem Namen «Sea-Watch 3», das unter niederländischer Flagge fährt, hatte am Mittwoch vor der Küste Libyens 65 Migranten gerettet. Am Samstag war das Schiff dann offenbar ohne Erlaubnis in italienische Hoheitsgewässer eingelaufen. Zunächst durften 18 Menschen auf Lampedusa an Land gehen – gegen den Willen des rechten Innenministers Matteo Salvini am Sonntag auch die übrigen 47.

Für den Innenminister ein «schöner Montag»

Salvini zeigte sich bei einem TV-Auftritt am Montag zufrieden, als er von den Ermittlungen erfuhr. «Das bestätigt eindeutig, für was ich seit Monaten eintrete», sagte er. «Und wenn es eine Staatsanwaltschaft gibt, die endlich sagt, dass (die Seenotretter) den Schleppern helfen, ist mein Montag ein schöner Montag.»

Für die «Sea-Watch 3» hatten die Behörden am Sonntag die Beschlagnahme angeordnet. Das Schiff wurde ins sizilianische Licata eskortiert. Dort sollte es am Montagnachmittag eintreffen.

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38 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk  (Joseph ernst)
    Diese Migration ist nach wie vor das grosse, lukrative Geschäft der kriminellen Schlepperbanden. Es ist von einigen NGO höchst unverantwortlich diese Aktionen bewusst zu unterstützen. Das Schiff SEA WATCH 3 muss entgültig aus dem Verkehr gezogen werden !
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    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Da bin ich aber gespannt auf die Beweise, dass "einige NGO diese Aktionen bewusst unterstützen". Ansonsten ist es einfach nur üble Nachrede.
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    das sind also unsere christlichen, westlichen werte !?!?
    lebensretter werden zu verbrechern gestempelt (seawatch), wer wirkliche verbrechen aufdeckt, wird kriminalisiert (asange), umwelt- und gesundheitsgefährdern werden unterstützt (diverse industriezweige), armen wird die hilfe gestrichen und reichen das geld hinterhergeworfen. woher nimmt der westen seine überheblichkeit? und woher der mensch seinen vorherrschaftsanspruch in dieser welt? asozialer und unmenschlicher gehts nicht!
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    1. Antwort von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
      Haben Sie schon mal über die asozialen und unmenschlichen Herkunftsländer der Migranten nachgedacht? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass die illegale Migration ein Milliardengeschäft ist, einträglicher als der Drogenhandel? Wer verdient daran? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass man mit Schiffen nicht nur in der EU sondern in Aegypten, Tunesien, Algerien und Marokko sichere Häfen findet? Der Rubel rollt nur, wenn die Zielhäfen in der EU liegen. Fällt der Groschen?
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    2. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      @ Baumann: Und weil die Herkunftsläner asozial und unmenschlich sind müssen wir uns auf dieselbe Stufe stellen?
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  • Kommentar von S. Borel  (Vidocq)
    Schlicht unfassbar, was da zum (leider grossen) Teil zu lesen ist. Es gibt einen Ausdruck für die Unfähigkeit, Empathie zu empfinden... kann ganz einfach gegoogelt werden.
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