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New Yorker Unternehmer im Strudel von Corona
Aus 10vor10 vom 15.09.2020.
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Coronavirus weltweit Die internationale Lage in der Übersicht

  • Weltweit beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf mehr als 28 Millionen. Über 900'000 Menschen sind gestorben.
  • Indien ist nach den USA das zweite Land, in dem Menschen in mehr als fünf Millionen Fällen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Länder im Vergleich

Mit der nachstehenden Grafik lässt sich die Verbreitung von Covid-19 in bis zu sechs Ländern miteinander vergleichen – so gut, wie die Datenbestände vorliegen. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, werden sowohl gemeldete Infektionszahlen als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage dargestellt. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – wer die lineare Skala bevorzugt, kann diese auswählen.

Nordamerika

USA: Die USA sind zusammen mit Indien das Land mit den höchsten Fallzahlen. Nach Daten des Gesundheitsministeriums kamen in den vergangenen 24 Stunden 90'123 Fälle hinzu. Laut Präsident Trump soll bereits in den nächsten drei bis vier Wochen ein Impfstoff bereitstehen. Zu ABC News sagte Trump: «Wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, hätte die vorherige Regierung aufgrund der FDA und aller Zulassungen vielleicht Jahre gebraucht, um einen Impfstoff in den Händen zu halten.» Derweil drängt der Präsident seine Partei zum Handeln im Streit um weitere Corona-Hilfen.

Europa

Mehrere europäische Länder sind derzeit stark von steigenden Corona-Fallzahlen betroffen, darunter Spanien, Frankreich und Österreich.

Der deutsche Virologe Alexander Kekule fordert eine europäische Strategie gegen die Corona-Pandemie. «In Europa ist das Virus ausser Kontrolle», sagte Kekule im Podcast von «MDR Aktuell».

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Aus dem Archiv: Steigende Corona-Fallzahlen in Europa
Aus Tagesschau vom 24.08.2020.
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Österreich: Angesicht steigender Infektionszahlen werden die Corona-Massnahmen verschärft. Sämtliche private Feiern und Zusammenkünfte im Innern sollen ab dem 21. September auf zehn Personen beschränkt werden. Einzige Ausnahme sind Begräbnisse. Bei Veranstaltungen im Freien sind wie bisher bis zu 150 Menschen erlaubt. Nicht betroffen sind die professionell organisierten Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich.

Darüber hinaus darf in Lokalen und Restaurants ab Montag nur noch im Sitzen konsumiert werden. Maximal zehn Personen dürfen an einem Tisch sitzen. Zudem muss nun zusätzlich auf Märkten, in Kirchen und beim Betreten und Verlassen von Restaurants eine Maske getragen werden.

Wegen hoher Fallzahlen hatte die Schweiz das Bundesland Wien auf die Risikoliste gesetzt. Das sei eine «Super-Katastrophe» hiess es bei der Tourismusbehörde. Wie Österreich selber seine Lage beurteilt, zeigt ein wöchentlich aktualisiertes Ampelsystem.

Deutschland: Bei Demonstrationen in Berlin mit mehr als 100 Teilnehmern gilt künftig eine Maskenpflicht. Auch in Bayern müssen seit Mittwoch bei öffentlichen Versammlungen von mehr als 200 Personen unter freiem Himmel Masken getragen werden.

Das Auswärtige Amt warnt unter anderem vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Kantone Genf, Waadt und neu Freiburg. Angesichts der steigenden Fallzahlen im Nachbarland Österreich, wurde auch Wien auf die Risikoliste gestellt.

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Aus dem Archiv: Anti-Corona-Demo in Berlin
Aus News-Clip vom 29.08.2020.
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Italien: Begleitet von Debatten um die Corona-Ausbreitung und organisatorischen Problemen ist ein Grossteil der 8.5 Millionen Schüler in Italien in die Klassen zurückgekehrt. Das Land hatte seine Schulen wegen der Corona-Pandemie am 5. März geschlossen, in keinem anderen europäischen Land waren sie länger dicht. Wegen der Ausbreitung des Virus gelten zum Schulstart strenge Vorsichts- und Schutzmassnahmen.

Derweil kippt ein Gericht die Corona-Testpflicht für Einreisende nach Sardinien. Somit müssen Urlauber keinen negativen Test vorweisen.

Frankreich: Das Coronavirus breitet sich in Frankreich weiter aus. Französische Behörden melden gar neue Rekordzahlen, am Samstag stiegen die bestätigten Neuinfektionen erstmals auf über 10'000. Um gegen die Verbreitung vorzugehen, sind Schutzmasken im ÖV und in öffentlichen geschlossenen Räumen wie Läden oder Restaurants Pflicht.

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Aus dem Archiv: Frankreichs Regierung diskutiert Massnahmen
Aus Tagesschau vom 11.09.2020.
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Die Region um Paris gehört zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Gebieten. Entsprechend stehen Paris und weitere Regionen Frankreichs auf der Schweizer Risikoliste.

Grossbritannien: Bei den Corona-Tests kommt es offensichtlich zu Engpässen. Man arbeite sehr hart daran, die Probleme zu lösen, sagte Premier Boris Johnson am Mittwoch im Parlament.

Berichten zufolge sind in etlichen Testzentren derzeit kaum noch Tests zu bekommen, so dass immer mehr potenziell infizierte Briten lange Strecken fahren müssen, um einen Corona-Test machen zu können. Derweil rät der britische Premier Boris Johnson, dass man seine Nachbarn nur bei ausschweifenden Partys anzeigen soll. «Ich selbst war nie ein Fan von Schnüffeleien», sagte Johnson.

Spanien: Wegen sprunghaft steigender Corona-Fälle in der spanischen Hauptstadt Madrid sind Absperrungungen besonders betroffener Wohnviertel in Diskussion. Noch ist aber, anders als manche Medien bereits vermeldeten, nichts entschieden.

Spanien ist das in Westeuropa am härtesten von der Pandemie getroffene Land. Erst am Vortag waren die Marken von 600'000 Infektionen und 30'000 Todesopfern überschritten worden. Die grössten Sorgen bereitet die Lage in Madrid. Wegen der Pandemie wird die Sagrada Familia in Barcelona nicht wie geplant zum 100. Todestag des katalanischen Architekten Antoni Gaudí im 2026 fertig. Es gebe vorerst auch wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Ungeweissheit keinen neuen Zeitplan, hiess es.

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Rückkehr in den Schulalltag Spaniens
Aus Tagesschau vom 12.09.2020.
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Spanien befindet sich auf der Quarantäneliste der Schweiz. Auch die Kanarischen Inseln haben ihren Sonderstatus verloren.

Niederlande: Die Niederlande verzeichnen mit 1379 Ansteckungen binnen 24 Stunden die bislang höchste Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie, wie die Zeitung «Volkskrant» unter Berufung auf die nationalen
Gesundheitsbehörden berichtet.

Der bisherige Höchstwert lag Anfang April bei 1335 Fällen. Der jüngste Anstieg sorgte dafür, dass die Zahl der Neuinfektionen in der vergangenen Woche um 85 Prozent zur Vorwoche auf 9194 zunahm, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.

Griechenland: Vertreter des griechischen Einwanderungsministeriums bestätigen 35 Corona-Fälle im überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Angesichts der Brände, bei welchen das Flüchtlingscamp zerstört wurde, warnt die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) vor einer weiteren Ausbreitung des Virus.

In zahlreichen Regionen des Landes müssen alle Tavernen, Bars und Discos spätestens um Mitternacht schliessen, nachdem auf einigen Touristeninseln Coronaherde lokalisiert wurden. Auf der Halbinsel Chalkidiki und auf Mykonos sind Partys verboten. Es gilt eine Maskenpflicht in Innenräumen.

Zudem müssen alle auf dem Landweg einreisenden Personen seit Mitte August einen negativen Coronatest vorlegen. Das Gleiche gilt für Flugreisende aus mehreren europäischen Ländern.

Schweden: Die Quote der Positiv-Tests ist auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch des Virus gefallen. In der vergangenen Woche wurden die Tests nach offiziellen Angaben auf den Rekordwert von mehr als 120'000 hochgefahren. Nur 1.3 Prozent fielen positiv aus. Im Frühjahr hatte das Niveau noch über Wochen um die 19 Prozent gelegen. Nach Ansicht mancher Experten zahlt sich nun die schwedische Sonderstrategie aus.

Bewohner von Altersheimen dürfen bald wieder von ihren Angehörigen besucht werden. Ein entsrechendes und seit fast sechs Monaten geltendes Besuchsverbot für die Heime werde per 1. Oktober aufgehoben, hiess es aus Stockholm.

Tschechien: Tschechien gehört zu den EU-Ländern, in denen sich die Krankheit derzeit besonders stark verbreitet. Inzwischen gilt wieder landesweit eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Prag zudem in Geschäften und Einkaufszentren. Gesundheitsminister Adam Vojtech ordnete eine Maskenpflicht «in allen Innenräumen in der ganzen Tschechischen Republik» an. Erstmals wurde die Schwelle von 2000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages überschritten. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf rund 41'000.

Russland: Russland hatte als erstes Land einen Impfstoff freigegeben, allerdings ohne, dass vorher eine grossangelegte Studie stattgefunden hätte. In Moskau haben nun die Impfungen im Rahmen der Phase-III-Studie für den Impfstoff «Sputnik V» begonnen.

Eine behandschuhte Hand hält einen Coronavirus-Impfstoff samt Spritze.
Legende: Keystone

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Naher Osten

Israel: Wenige Tage vor einem neuen Lockdown ist in Israel die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erneut auf einen Rekordwert gestiegen. Sie lag nur noch knapp unter der Marke von 5000 Fällen. Der bisherige Rekordwert aus der vergangenen Woche lag bei 4149.

Angesichts der Lage beschloss die israelische Regierung am Sonntag einen zweiten landesweiten Lockdown. Er soll vor jüdischen Feiertagen am Freitagnachmittag in Kraft treten und zunächst drei Wochen andauern. Schulen und Kindergärten sollen dann geschlossen werden. Menschen dürfen sich ausser in Ausnahmefällen nur bis zu 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt.

Lateinamerika

Brasilien: Gesundheitsminister Eduardo Pazuello hat angekündigt, dass man im Januar beginnen wolle, die Bevölkerung gegen das Virus zu impfen. «Wir schliessen Verträge mit Impfstoffherstellern ab und gehen davon aus, dass ab Januar nächsten Jahres ein Impfstoff für uns eintreffen wird», so Pazuello.

Eine Frau auf einer Trage wird von drei Pflegern in Schutzausrüstung in einen Krankenwagen verfrachtet.
Legende: Brasilien ist inzwischen das am drittstärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Reuters

Mexiko: Das neue Schuljahr hat wegen der Coronavirus-Pandemie mit Unterricht per Fernsehen und Radio begonnen. Rund 30 Millionen Schülerinnen und Schüler gingen in Mexiko seit März nicht mehr in die Klassenzimmer.

Die Regierung will die dritte und entscheidende Testphase des russischen Coronavirus-Impfstoffkandidaten «Sputnik V» mit tausenden Freiwilligen unterstützen. Dies schrieb der Aussenminister auf Twitter.

Ecuador: Das Land war mit seinen Corona-Opfern überfordert. Leichen lagen auf den Strassen, wurden in Containern zu Friedhöfen transportiert und verscharrt. Zurück bleiben Angehörige, die nicht wissen, was mit ihren geliebten Menschen passiert ist. Einige klagen nun.

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Aus dem Archiv: Angehörige suchen ihre Corona-Toten
Aus SRF News vom 06.09.2020.
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Asien

China: China erlaubt seit dem 3. September wieder ausländische Direktflüge nach Peking. Zunächst dürfen acht Länder die Hauptstadt anfliegen, wie die Luftfahrtaufsicht mitteilt. Es sind Österreich, Schweden, Griechenland, Dänemark, Kanada, Thailand, Kambodscha und Pakistan.

Seit einem Monat haben in China Mitarbeiter im Gesundheitswesen und anderen Risikoberufsgruppen experimentelle Impfstoffe verabreicht bekommen. Es werde erwogen, die versuchsweisen Impfungen auf Arbeiter auf Märkten, im Transportwesen und Dienstleistungsbereich auszuweiten, um neue Ausbrüche im Herbst und Winter zu verhindern.

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Aus dem Archiv: China feiert munter in Corona-Zeiten
Aus 10vor10 vom 24.08.2020.
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Hongkong: Hongkong lockert nach einem Corona-Massentest von 1.8 Millionen Menschen – fast ein Viertel der Bevölkerung – die Schutzvorschriften. Ab Freitag dürfen Bars, Schwimmbäder und Freizeitparks unter Auflagen wieder öffnen, teilt Gesundheitsministerin Sophia Chan mit. Allerdings bleiben die Strände weiter gesperrt und Versammlungen mit mehr als vier Personen verboten. Bei dem Massentest wurden 42 Infektionsfälle entdeckt.

Japan: Der neue Regierungschef Yoshihide Suga nennt als Priorität seiner künftigen Regierungsarbeit den Kampf gegen das Coronavirus und die Erholung der Wirtschaft. Als neuer Ministerpräsident muss Suga entscheiden, was mit den wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokio geschehen soll.

Indien: In absoluten Zahlen gerechnet steigen die erfassten Neuinfektionen in Indien seit Wochen schneller als in jedem anderen Land der Welt. Es gibt keinen Hinweis auf ein Abflachen der Kurve. Angesichts der raschen Corona-Verbreitung hatten örtliche Medien in mehreren Regionen von einem Mangel an medizinischem Sauerstoff für Patienten berichtet. Die indische Regierung hat beschlossen, den umstrittenen russischen Corona-Impfstoff zu nutzen. 100 Millionen Impfdosen sollen ausgegeben werden. Aber auch eigene Entwicklungen seien in Arbeit.

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Aus dem Archiv: Trauriger Corona-Rekord in Indien
Aus Tagesschau vom 05.09.2020.
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Südostasien: In Südostasien verzeichnen besonders Indonesien und die Philippinen erneut steigende Infektionszahlen. Die Philippinen mit 107 Millionen Einwohnern sind das am schwersten von dem Virus betroffene Land in Südostasien, gefolgt von Indonesien. Indonesien meldete am Sonntag den sechsten Tag in Folge mehr als 3000 Neuinfektionen.

Thailand will erstmals seit März wieder Touristen ins Land lassen – allerdings nur Langzeit-Urlauber, die ein entsprechendes Visum beantragen können. Zudem müssen die ausländischen Besucher zwei Wochen in staatliche Quarantäne, bevor sie ihre mehrmonatigen Ferien starten können.

Afrika

Die täglich gemeldeten neuen Fallzahlen sinken in vielen Ländern, für ein Aufatmen sei es aber noch zu früh, sagt die WHO.

Es gibt inzwischen mehr als eine Million bestätigte Corona-Infektionen. Die am schlimmsten von der Pandemie heimgesuchten Länder sind Südafrika, Ägypten und Nigeria.

Afrikaner stehen vor einem Gebäude, auf dem zwei riesige Gemälde zu Ehren der Coronaarbeiter in Spitälern prangen.
Legende: Zwei Gemälde an einem Wohnblock in Mombasa, Kenia würdigen die Arbeit der Spitalangestellten. Keystone

Afrikas führender Gesundheitsfunktionär John Nkengasong ist besorgt, dass afrikanische Länder im Rennen um einen Corona-Impfstoff zurückgelassen werden. Es sei wichtig, dass Afrika zusammenhalte, um sich den Zugang zu einem künftigen Impfstoff zu sichern.

Südafrika: Mehr als die Hälfte aller auf dem Kontinent verzeichneten Ansteckungsfälle wurden in Südafrika nachgewiesen. Der US-Arzneimittelentwickler Novavax Inc. plant eine Zwischenstudie zu seinem Versuchsimpfstoff gegen Covid-19 in Südafrika. Angesichts sinkender Infektionszahlen lockert das Land seine Corona-Beschränkungen. Präsident Cyril Ramaphosa sagte, obwohl das Virus weiter wüte, sei das Schlimmste überstanden. «Wir sind bereit, unsere Tore wieder für die Welt zu öffnen.» Dazu gehört auch eine Öffnung des Luftraums nach sechs Monaten.

Ozeanien

Australien: Das Land hat am Dienstag seinen ersten Tag ohne einen Covid-19-Todesfall innerhalb von zwei Monaten verzeichnet. Obwohl mit 50 neuen Infektions-Fällen ein leichter Anstieg verzeichnet wurde, steigt im Land die Zuversicht, dass eine zweite Infektionswelle eingedämmt werden könnte. Rund drei Viertel der Covid-19-Infektionen Australiens entfallen auf den Bundesstaat Victoria. Doch auch hier würden ab Mittwoch viele Einschränkungen gelockert.

Ein Angebot der kuriosen Art bietet die australische Airline Qantas an. Mit einem Rundflug in einer Boeing 787-9 Dreamliner sollen die Gäste wieder an Bord geholt werden. Der Flieger startet in Sydney und fliegt dann in sieben Stunden in relativ niedriger Höhe über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes um dann wieder in Sydney zu landen.

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Aus dem Archiv: Corona-Notstand im australischen Victoria
Aus Tagesschau vom 02.08.2020.
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Neuseeland: Neuseeland hebt mit Ausnahme der Stadt Auckland alle Beschränkungen zur Eindämmung des Virus ab dem 21. September auf. Die Massnahmen für Auckland würden kommende Woche überprüft, sagt Premierministerin Jacinda Ardern. Ab sofort seien auch alle Abstandsregeln in Passagierflugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln aufgehoben.

Tagesschau, 14.09.2020, 19:30 Uhr;

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