Zum Inhalt springen

Header

Video
Prämienverbilligungen: Kantone müssen über die Bücher
Aus Tagesschau vom 28.01.2019.
abspielen
Inhalt

Prämienverbilligungs-Entscheid Diese Kantone bezahlen zu wenig

Laut den Sozialdemokraten ist Luzern nicht der einzige Kanton, der gegen das Krankenversicherungsgesetz verstösst. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil festgehalten, dass die Einkommensgrenze für den Bezug von Prämienverbilligung nicht tiefer als 70 Prozent des Medianlohns sein darf.

Gegen diese Vorgabe verstossen gemäss SP auch die Kantone Bern, Luzern, Wallis, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Aargau und Neuenburg. Die Partei stützt sich dabei auf einen Monitoring-Bericht des Bundesamts für Gesundheit.

Schweizer Karte mit markierten Kantonen mit zu niedriger Einkommensgrenze

Wie hoch der prozentuale Anteil der Bezüger der individuellen Prämienverbilligung in den Kantonen ist, zeigt die folgende Karte. Den geringsten Anteil an Bezügern weist der Kanton Luzern aus (19 Prozent). Den höchsten Anteil gibt es im Kanton Schaffhausen (35 Prozent).

Karte der Schweiz mit farblicher Unterscheidung der Kantone nach Höhe der Bezieher der Prämienverbilligung

Die individuelle Prämienverbilligung unterscheidet sich je nach Kanton erheblich, wie die folgende Tabelle zeigt. So hat ein Bezüger im Jahr 2017 am meisten Prämienverbilligung im Kanton Basel-Stadt erhalten (3572 Franken). Am geringsten fiel die Verbilligung im Kanton Bern aus. Dort lag sie 2017 bei 1263 Franken.

Tabelle mit allen Kantonen und individueller Prämienverbilligung
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Im Kt Bern wird bei der Berechnung für das massgebende Einkommen u.a. der einbezahlte Betrag in die 3a-Säule wiederum hinzugezählt. Dadurch erhalten viele Kleinverdiener - wenn sie sparen möchten - keine Prämienverbilligung, da sie die massgebende Einkommensgrenze dadurch überschreiten. Personen, die mit der 3a-Säule sparen möchten, damit sie nach der Pensionierung ein wenig Erspartes haben, werden 2x bestraft. So werden die bürger/innen durch die Verwaltung mit einer Verordnung hintergangen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    Bereits heute kann mehr als 1/3 der Bevölkerung die KK-Prämien nicht mehr selber bezahlen. Wann werden unsere alten überbezahlten Männer eigentlich strafbar, die noch heute von einem durch unsichtbare Hände gesteuerten Gesundheitsmarkt irrereden? Wie blöd ist das denn alles!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    "So hat ein Bezüger im Jahr 2017 am meisten Prämienverbilligung im Kanton Basel-Stadt erhalten (3572 Franken)". Ja logo, denn da sind ja auch die Krankenkassenprämien fast am höchsten. Wie blöd ist das denn!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen